Virtualisieren, mobilisieren, Mandanten einrichten und ab in die Cloud Extreme Networks versteht auch Citrix-VMs und teilt sich Nimsoft mit

Redakteur: Ulrike Ostler

Die Mobilität von virtuellen Maschinen ist ein Problem, wenn die Netzkomponenten nichts davon mitbekommen. Extreme Networks, Anbieter von Ethernet-Switches, will das mit einer Virtualisierungsumgebung für die Optimierung und Automatisierung der Netzwerkfunktionen in Rechenzentren ändern. Neben VMware untertützt „XNV“ nun auch Xen. Zudem schließt der Anbieter mit Nimsoft eine Partnerschaft für das Cloud-Monitoring.

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Unterstützung für virtualisierte Umgebungen passt in den Fünf-Phasen-Plan auf dem Weg zur Cloud-Fähigkeit, den Extreme Networks aufgelegt hat. Bild. Extreme Networks
Unterstützung für virtualisierte Umgebungen passt in den Fünf-Phasen-Plan auf dem Weg zur Cloud-Fähigkeit, den Extreme Networks aufgelegt hat. Bild. Extreme Networks
( Archiv: Vogel Business Media )

Das Ziel von Extreme Networks Inc. und Citrix Systems ist es, die Virtualisierung von Servern mit dem Netzwerk zu integrieren. XNV, die Virtualisierungs- und Cloud-Architektur, beziehungsweise -Software für Mobilität und Lifecycle-Management von virtuellen Maschinen (VM), unterstützt somit aktuell Citrix XenServer sowie VMware.

XNV sorgt dafür, dass das Netzwerk virtuelle Server unabhängig von deren Aufenthaltsort im Rechenzentrum automatisch unterstützt. Durch die Integration des Netzwerk-Managements mit verschiedenen Virtualisierungsplattformen können virtuelle Maschinen durch das Netzwerk wandern und behalten dabei dennoch jederzeit die für sie passenden Netzwerkeinstellungen.

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Darüber hinaus bleiben Unternehmen darüber informiert, wo sich welcher virtuelle Server wann befunden hat und wo er sich aktuell aufhält. Zudem bietet XNV zahlreiche Funktionen für Administration, Reporting, Konfiguration und Mobilität von virtuellen Maschinen im Netzwerk.

Offenheit ist ein guter Partner

Gordon Mangione, Vice President der Datacenter und Cloud Division bei Citrix, bestätigt, dass Extreme Networks mit diesem Ansatz einen Nerv trifft: „Eine der großen Herausforderungen in der nächsten Phase der Einführung von Virtualisierung liegt in der Integration und Unterstützung des Netzwerks. Der offene Plattform-Ansatz von Extreme Networks ermöglicht es Xen-Server-Kunden, die Virtualisierung ihrer Server eng in ihr Netzwerk zu integrieren und so für eine reibungslose Mobilität ihrer VMs im Rechenzentrum zu sorgen.“

Der amerikanische Netzwerkausrüster ist im Februar der „OpenStack“-Community beigetreten. Hinter der Bezeichnung steht ein gemeinschaftliches Open-Source-Softwareprojekt für Cloud-Infrastrukturen. Mehr als 50 Hersteller und Cloud-Service-Provider tragen hier zur Entwicklung von Cloud-Lösungen bei.

Kevin Ryan, Director Data Center Solutions bei Extreme Networks, erläutert: „Die Antwort von Extreme Networks auf die erweiterten Möglichkeiten durch Virtualisierung ist ein Ansatz für ein offenes Netz und mehrere Hypervisoren.“

Zu den Rechenzentrums-Produkten von Extreme Networks zählen die „Black Diamond“- und „Summit“-Switches mit dem Betriebssystem „ExtremeXOS“.

weiter mit: Das Netzwerk im Cloud-Management von Nimsoft

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