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Nach Restrukturierung folgt zurückhaltender Konsum und die europäische Schuldenkrise Erneute Entlassungen: Cisco streicht 1.300 Jobs

| Autor / Redakteur: Sylvia Lösel / Sylvia Lösel

Es nimmt kein Ende. Der amerikanische Netzwerk-Hersteller Cisco muss Entlassungen verkünden.

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Erneuter Stellenabbau erfolgt beim Netzwerk-Riesen.
Erneuter Stellenabbau erfolgt beim Netzwerk-Riesen.

Netzwerk-Riese Cisco muss wieder einmal zum Rotstift greifen. 1.300 Arbeitsplätze sollen wegfallen. Das entspricht rund zwei Prozent der Gesamtbelegschaft.

Dies sei ein weiterer notwendiger Schritt, um die Unternehmensstruktur weiter zu vereinfachen, begründete der Hersteller diesen neuerlichen Einschnitt. Die europäische Schuldenkrise sowie zurückhaltende Investitionen großer Kunden seien weitere Gründe für die Entlassungen.

Bereits im vergangenen Jahr hatte Cisco 6.500 Mitarbeiter entlassen, seine Flip-Cam-Sparte dicht gemacht und Produktionsstätten verkauft. Eine Neuausrichtung des Netzwerk-Herstellers sowie eine Fokussierung auf Kernthemen wie Netzwerke war damals die Begründung. Für das vierte Quartal im Fiskaljahr, das Ende Juli endet, musste Cisco bereits die Gewinnprognosen nach unten korrigieren.

An der Übernahmefront dagegen hat das Unternehmen mehr Glück. Der Übernahme des TV-Software-Entwicklers NDS findet die Zustimmung der EU-Regulierungsbehörden. Die Wettbewerbshüter sehen in der Übernahme keine Probleme für die Märkte.

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