Co-Location in Frankfurt

Erhöhtes Cloud-Aufkommen dank Einzug bei Interxion

| Autor / Redakteur: Tanja Diallo / Ulrike Ostler

Interxion bietet Co-Location, mittlerweile in zehn Rechenzentren am Standort Frankfurt.
Interxion bietet Co-Location, mittlerweile in zehn Rechenzentren am Standort Frankfurt. (Bild: Interxion)

Der globale Cloud-Anbieter Ajubeo will in Europa expandieren. Doch statt eigenem Rechenzentrum verlagerte das Unternehmen seine Infrastruktur in Rechenzentren von Interxion.

Ajubeo verstärkt nun über zwei neue Cloud-Hubs in Deutschland. Chuck Price, President und CEO von Ajubeo, erläutert, wie das vergleichsweise schnell vonstattenging: „Uns war die Zusammenarbeit mit einem großen Rechenzentrumsbetreiber wichtig, der sich gut im Cloud-Markt auskennt – und da war Interxion die offensichtliche Wahl“. Der Anbieter von Rechenzentrumsdiensten überzeugte durch eine hohe Dichte an Netzbetreibern, Ausfallsicherheit, die durch die Rechenzentren in zwei Städten möglich wird, sowie die ausgereiften deutschen Datenschutzgesetze.

Interxion eröffnet zehntes Rechenzentrum in Frankfurt

92 Millionen Euro für europaweites Cloud-Zentrum

Interxion eröffnet zehntes Rechenzentrum in Frankfurt

07.03.16 - Na, das ist schon einmal eine Hausnummer: Die Interxion Holding NV, Anbieter von Cloud- und Carrier-neutralen Rechenzentrumsdienstleistungen für Co-Location, nimmt sein inzwischen zehntes Rechenzentrum „FRA10“ auf dem Frankfurter Campus in Betrieb. Das sei die „erste Phase von einer insgesamt 92 Millionen-Euro-Investition in den Ausbau des europaweiten Cloud-Zentrums“, so Interxion. lesen

Ajubeo nutzt für das weltweite Angebot seiner Cloud-IaaS-Lösungen (Infrastructure as a Service) über seine Cloud-Hubs in den USA und Europa in erster Linie ein indirektes Geschäftsmodell. Seine Channel-Partner reichen von Empfehlungspartnern, die als Vertriebsbeauftragte agieren, bis hin zu IT-Beratungsunternehmen, Anbietern von Managed Services und SaaS-Anbietern, die die Ajubeo-Plattform für das Hosting und die Verwaltung ihrer eigenen Kunden und Services nutzen.

„Unser Ziel ist, unsere Kunden effizient bei der Verwaltung ihrer Budgets und schnelleren Bereitstellung besserer IT-Services zu unterstützen“, erläutert Price. „Jeder Kunde kann dabei seine eigene ICT-Architektur innerhalb der IaaS-Plattform von Ajubeo entwickeln und einrichten.“

Produktive Partnerschaft in Europa

Das Kernangebot von Ajubeo sind virtuelle Hochleistungs-Rechenzentren, die in nur 48 Stunden eingerichtet und genutzt werden können. „Damit sind wir schneller als jeder Wettbewerber, den wir kennen, und unterstützen unsere Kunden dabei, so schnell wie möglich mit ihren Angeboten auf den Markt zu kommen“, so Price weiter.

Als Zusatzleistungen werden unter anderem Cloud-Backup, Disaster Recovery und virtuelle Desktops angeboten. Für die Kunden fällt dabei eine kalkulierbare monatliche Gebühr an, mit der sie hohe finanzielle Aufwendungen vermeiden und effizient in eine zuverlässige Hochleistungs-Cloud-Infrastruktur investieren können.

Die Gelegenheit für die Beschleunigung seiner Expansionspläne in Europa bot sich Ajubeo mit einer Anfrage von IQ Navigator. Der Anbieter von Vendor-Management-Systemen und anderen Managed Services war auf der Suche nach einer in Europa beheimateten Cloud-Lösung, um die Services für seine EMEA-Kunden durch eine kundennahe physische Datenspeicherung zu verbessern.

Der Kunde vom Kunden

Um den gemeinsamen Anforderungen gerecht zu werden, wählten Ajubeo und IQ Navigator das geeignete europäische Land und den passenden Co-Location-Anbieter aus. Da Ajubeo keine eigenen Rechenzentren unterhält, nutzt das Unternehmen in der Regel vorhandene Infrastruktur und weiß daher genau, was es von einem Rechenzentrumspartner erwartet.

Einer der Dieselgeneratoren, die in den Interxion-Rechenzentren für Notstrom sorgen.
Einer der Dieselgeneratoren, die in den Interxion-Rechenzentren für Notstrom sorgen. (Bild: Interxion)

Um das beste Angebot aus Netzbetreibern und Bandbreitenpreis zu bekommen, bevorzugt Ajubeo dabei Einrichtungen, die in der Nähe von großen Knotenpunkten liegen. Die beiden Unternehmen entschieden sich für eine ausfallsichere, redundante Installation an den beiden Interxion-Standorten Frankfurt und Düsseldorf. Als primärer Standort wurde Frankfurt – Heimat von mehr als 600 Netzbetreibern und der Infrastruktur des internationalen Internetaustauschknotens DE-CIX – gewählt, während Düsseldorf als sekundärer Standort dient. Mit dem Betrieb in Deutschland kann IQ Navigator seinen Kunden dank der ausgereiften deutschen Datenschutzgesetze zudem höchste Standards bei Sicherheit und Datenschutz bieten.

Innerhalb weniger Monate betriebsbereit

Der CTO von Ajubeo, der die Installation der Infrastruktur des Unternehmens bei Interxion leitete, berichtet von einem reibungslosen Ablauf mit hervorragender Unterstützung durch die Mitarbeiter von Interxion. Bevor die Installation abgeschlossen war, verzeichnete Ajubeo bereits verbreitetes Interesse an seinem Cloud-Angebot in Europa sowie erste Aufträge. Die redundante Installation an zwei Standorten bietet den Kunden die Flexibilität, zur besseren Planung von Business Continuity und Disaster Recovery Backups oder Failover-Prozesse zwischen zwei Rechenzentrum durchzuführen.

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