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Steckdosen, die die Stromlasten im Datacenter feststellen ePDUs von Eaton ermitteln Verbrauchswerte bis auf die Server-Ebene

| Redakteur: Ulrike Ostler

Mit drei neuen „ePDUs“ zur Überwachung, Kontrolle und Steuerung des Stromverbrauchs bietet Eaton jetzt Rechenzentren Möglichkeiten, kritische Stromlasten im Datacenter zu ermitteln, Verbrauchswerte bis hinunter zum einzelnen Server zu optimieren und so Betriebskosten nachhaltig zu senken.

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Drei neue ePDUs von Eaton sollen zur Kontrolle des Stromverbrauchs in Rechenzentren beitragen können.
Drei neue ePDUs von Eaton sollen zur Kontrolle des Stromverbrauchs in Rechenzentren beitragen können.
(Bild: Eaton)

So genannte „Advanced Monitored ePDU“ (PDU = Power Distribution Unit) ermöglichen eine Erfassung von Stromverbrauchswerten mit einer Genauigkeit von einem Prozent. Switched ePDUs erlauben das Ein- und Ausschalten von angeschlossenem IT-Equipment über eine Remote-Verbindung.

Managed ePDUs von Eaton sollen die Funktionalitäten beider Modelle zu einem umfassenden Energie-Überwachungskonzept für Rechenzentren verbinden. Mit dem von Eaton patentierten Montagesystem passen die neue Stromverteilungsprodukte in jedes 42U-IT-Rack.

Für die übergreifende Leistungserfassung der einzelnen ePDUs steht zudem mit der Software „Intelligent Power Manager“ des Herstellers ein zentrales Management zur Verfügung.

Je granularer die Verbrauchserfassung, desto effizienter die Steuerung

„Heute gibt es innerhalb von Rechenzentren zwei bedeutende Triebfedern“, erläutert Simon Feger, Product Support Engineer bei Eaton Power Quality. Das seien der steigende Stromverbrauch und die wachsenden Kosten für Energie. „Beide Faktoren spielen eine wichtige Rolle für den Betrieb von Rechenzentren und deren Erweiterung, insbesondere vor dem Hintergrund der weltweit stark wachsenden Anzahl an Datacentern und Servern.“

Allerdings sind insbesondere detaillierte Verbrauchsmessungen die Voraussetzung, um den tatsächlichen Energiebedarf im Rechenzentrum zu bestimmen und eine kennzahlenbasierte Erfassung zu ermöglichen. Zu diesem Zweck hat sich in den letzten Jahren die PUE (Power Usage Effectiveness), als wichtiges Merkmal herauskristallisiert.

Diese Kennzahl setzt sich aus dem Quotient der Gesamtleistungsaufnahme eines Rechenzentrums und dem Verbrauch des eingesetzten IT-Equipments zusammen. Die Kombination von detaillierter Leistungsmessung der neuen ePDUs und dem Funktionsumfang der Intelligent Power Software von Eaton schafft die ideale Basis für einen kosteneffizienten Betrieb von Rechenzentren.

Weitere Sensoren sind optional

Alle neuen und optimierten ePDUs von Eaton sind optional auch mit Temperatur- und Luftfeuchtigkeitssensoren erhältlich.

Die neuen ePDUs sind für Fachhändler und Systemhäuser ab sofort bei Also-Actebis, Ingram Micro, Lynx und Tarox erhältlich.

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