S-Series integriert physisches und virtuelles Netzwerk-Management Enterasys bringt Strategie für die RZ-Vernetzung auf Vordermann

Redakteur: Ulrike Ostler

Enterasys, die Netzwerkinfrastruktur- und Security-Produktsparte der Siemens Enterprise Communications GmbH & Co KG (SEN), bietet Produkte für heterogene Rechenzentren. Die Switches der „S“-Serie besitzen ein Netzwerk-Management für virtuelle und physische Umgebungen. Zur Strategie für offene und weitgehend automatisierte RZ-Netzwerke sollen auch eine Reihe von Partnerschaften gehören.

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Die S-Serie von Enterasys soll verschiedene virtuelle Maschinen und physische Server unterschiedlicher Hersteller unterstützen; Bild: SEN
Die S-Serie von Enterasys soll verschiedene virtuelle Maschinen und physische Server unterschiedlicher Hersteller unterstützen; Bild: SEN
( Archiv: Vogel Business Media )

Die Ethernet-Switching- und Routing-Lösungen der Enterasys S-Serie kombinieren Performance im Terabit-Bereich mit einer granularer Steuerung für Anwender, Services und Applikationen. Sie besitzen Funktionen zur Speicherung und Anwendung von Service-Provisioning-Profilen für Server, virtuelle Maschinen und Storage-Systeme.

Die Verwendung gerätespezifischer Profile bietet das Potenzial, die Betriebskosten zu reduzieren. Denn die Service-Policies können von der Infrastruktur dynamisch übernommen und angewendet werden, sobald ein manueller oder automatischer Port- oder Switch-Wechsel für eine Komponente erfolgt. Laut Enterasys lässt sich der Zeitaufwand für das Netzwerk-Management so um 50 Prozent und mehr senken.

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Die Technik nimmt dem Netzwerk-Provisioning im Rechenzentrum die Komplexität, die in stark virtualisierten Umgebungen oft ein Problem darstellt. Zugleich virtualisieren die Automatisierungsfunktionen die Netzwerkverbindungen selbst.

Veränderung erkannt und automatisiert umgesetzt

Veränderungen bei virtuellen Maschinen werden erkannt und automatisch nach anwendungsspezifischen Netzwerk-Regeln, -Prioritäten und -Bandbreiten konfiguriert, sowohl für die virtuelle als auch die physische Umgebung. Darüber hinaus garantiere die S-Serie eine hohe Anwendungsverfügbarkeit und stellt einen konsistenten End-User-Service für die Fachabteilungen sicher, so der Anbieter.

Steven J. Schuchart Jr., Principal Analyst, Current Analysis, beschreibt das Szenarium, in das die Enterasys-Produkte passen können: „Unternehmen stellen zunehmend auf komplett virtualisierte Rechenzentren um, weil sie Betriebsabläufe optimieren und Kosten sparen wollen. Deshalb müssen die IT-Organisationen jetzt Server- und Netzwerk-Managementanwendungen miteinander verknüpfen, die bislang vollkommen unabhängig voneinander im Rechenzentrum gelaufen sind.“

Die RZ-Lösung von Enterasys biete integrierte Transparenz und die dezentrale Kontrolle der physischen und virtuellen Rechenzentrumsnetzwerke. Außerdem ständen den Kunden ein eng integrierter Workflow sowie Genehmigungsprozess-Tools für die Bereitstellung von Server-Systemen und Netzwerkservices zur Verfügung.

Unabhängigkeit von VMs und Servern

Enterasys bietet Netzwerktechnik, die keine feste Bindung an einen Hersteller („Lock-in“) erfordern, wie sie häufig von anderen Anbietern angestrebt wird. Das Unternehmen stellt Produkte bereit, die mit den Virtualisierungskonzepten mehrerer verschiedener Hersteller zusammenarbeiten und diese optimieren – beispielsweise Citrix, Microsoft und VMware sowie verschiedener Server- und Storage-Anbieter wie Dell, HP und IBM.

Jetzt kündigt das Unternehmen an, dass es in den kommenden Quartalen weitere Vernetzungslösungen für Rechenzentren vorstellen wird. Dazu kämen eine Reihe von Hardware- und Softwarelösungen sowie Partnerschaften, die den Kunden branchenführende Automatisierungs- und Transparenz-Funktionen zur Verfügung stellen sollen.

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