IBM X-Force Report

Energie-Branche im Hacker-Fokus

| Redakteur: Peter Schmitz

Laut den Sicherheitsexperten des IBM X-Force-Teams gehört der Energiesektor zu den „Top Five“ der häufigsten Hacker-Ziele.
Laut den Sicherheitsexperten des IBM X-Force-Teams gehört der Energiesektor zu den „Top Five“ der häufigsten Hacker-Ziele. (Bild: Pixabay / CC0)

Regierungen und Versorgungsorganisationen stellen sich weltweit die Frage, wie sie sich gegen Angriffe schützen können. Sollte die Strom- und Trinkwasserversorgung zum Ziel einer Cyberattacke werden, sind mitunter ganze Regionen oder sogar Nationen von den Auswirkungen betroffen.

Laut dem neuen „IBM X-Force Report“ zählt der Energie-Sektor mittlerweile zu den fünf häufigsten Angriffszielen von Cyber-Kriminellen im Jahr 2017. Bereits 2016 wurden 39 Millionen IT-Sicherheitsverstöße im Energiedienstleistungssektor ermittelt, was 72 Prozent aller IT-Sicherheitsverletzungen entspricht, die von IBM Security überwacht wurden. Auch ICS-Angriffe (Industrial Control Systems) sind 2016 im Vergleich zum Vorjahr um 110 Prozent angestiegen. Für das laufende Jahr rechnet IBM mit ähnlichen oder noch höheren Werten.

In 60 Prozent der Fälle versuchen die Hacker schädliche Daten in die Systeme der Energieversorger einzuschleusen, um diese kontrollieren oder zerstören zu können. Dabei werden die Mitarbeiter der betroffenen Unternehmen häufig zu ungewollten Helfern. So lassen sich über 40 Prozent der Angriffe auf unternehmensinterne Personen zurückführen. Die Hälfte der in Cyber-Angriffe involvierten Mitarbeitern beteiligte sich unbewusst, indem sie beispielsweise schädliche Inhalte aus dem Internet herunterluden, ohne von deren Bedrohung zu wissen.

Gegenwehr

Um die Gefahr im eigenen Haus zu minimieren, sollten Unternehmen daher in regelmäßige Schulungsangebote investieren. Sicherheitsrichtlinien, Cybersecurity-Trainings und simulierte Phishing-Angriffe sensibilisieren die Mitarbeiter für mögliche Gefahren. Interne Sicherheitsteams, die sensible Systeme und Daten überwachen, können verdächtige Aktivitäten zudem frühzeitig erkennen und abwehren.

Wer auf die Hilfe von Branchenexperten setzen will, kann sich externe Unterstützung holen. Mit „IBM Managed Security Services“ erhalten Unternehmen beispielsweise Zugriff auf professionelle Tools, Security Intelligence und Know-how, mit dem IBM einige der anspruchsvollsten Netzwerke weltweit schützt.

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