Elektronische Sicherheit und DCIM vereinfachen den Betriebsablauf und sparen Ressourcen Elektronische Verschlüsse für die Rechenzentren von AKCP

Autor / Redakteur: Bernhard Wiegert / Ulrike Ostler

Der Hersteller von vernetzten Überwachungssystemen für Umgebungsbedingungen, Strom, Sicherheit und Zugang in IT-Infrastrukturen AKCP hat elektronische Verschlüsse von Southco, Bangkok, in die Rechenzentrum-Infrastruktur seines Produktes „Akcess Pro“ integriert. Das schafft mehr Sicherheit und Zugriffskomfort und erhöht die Marktanteile des Herstellers.

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Mehr als ein Griff: AKCP setzt auf das elektronische Verschlusssystem H3 für Racks von Southco.
Mehr als ein Griff: AKCP setzt auf das elektronische Verschlusssystem H3 für Racks von Southco.
(Bild: Southco)

Die Vorteile des Cloud Computing überzeugen. Kein Wunder also, dass deshalb die Nachfrage nach Rechenzentren, die diese Services bieten, größer ist denn je. Die englischen Marktforscher von Tech Navio prognostizieren für den globalen Rechenzentrumsmarkt bis 2016 ein Wachstum um 10,7 Prozent.

Doch den vielversprechenden Geschäftsmöglichkeiten für Rechenzentren steht die hohe Anzahl an Anbietern gegenüber, die alle im Wettbewerb stehen. Um sich von den Mitbewerbern abzuheben, ist eine Ausstattung mit einem umfassenden Datacenter Infrastructure Management (DCIM) zur Verwaltung des gesamten logistischen Prozesses im Rechenzentrum erforderlich.

AKCP ist mit Akcess Pro zur Überwachung von Umgebungsbedingungen, Strom und Sicherheit in Server-Räumen bereits seit 1981 am Markt. Heute sind über 100.000 Systeme installiert, die Infrastrukturen in mehr als 150 Ländern überwachen. Die Produkte von AKCP werden in Hunderten von Anwendungen weltweit eingesetzt wie etwa bei Verizon, T-Mobile, Alcatel Lucent, Bell Canada oder Microsoft.

Die Notwendigkeit von DCIM

In dem Maße, in dem immer mehr Information – darunter auch sensible Daten – auf Servern gespeichert wird, wächst auch die Sorge um die Sicherheit auf Ebene der Server-Schränke. Zugleich steigt auch Nachfrage nach einer Zugangskontrolle mit Funktionen für Prüfprotokolle.

Top 15 der DCIM-Tools

David Reid, Vice President of Operations bei AKCP, formuliert die Anforederungen wie folgt: „Lösungen rund um die Sicherheit von Rechenzentren sind enorm stark gefragt. Es geht dabei nicht nur darum, eine ferngesteuerte und fernüberwachte Zugangskontrolle mit vereinfachter Schlüsselverwaltung und integrierter CCTV-Video-Playback-Fähigkeit zu implementieren, um einen besser gesicherten Service anbieten zu können. Vielmehr sind die Kunden auch an erweiterten Zugangsfunktionen auf Schrankebene als Ergänzung zur vorhandenen Zugangskontrolle an den Türen der Serverräume interessiert.“

Daher seien zuverlässige DCIM-Lösungen unerlässlich, um den Vorsprung im Wettbewerb zu sichern. Denn die Kunden erwarteten von Rechenzentren einfach den höchsten Standard für ein sicheres Management der Serviceleistungen. „Wir waren immer auf der Suche nach effizienten Möglichkeiten, um die Sicherheit in unseren Räumlichkeiten zu gewährleisten. Früher mussten wir viele Ressourcen für die Beobachtung der CCTVs einsetzen“, so Reid über die Notwendigkeit von DCIM.

Die Auswahl des Lieferanten

So musste AKCP die CCTVs manuell überwachen, was ein Kostenfaktor im Hinblick auf die Ressourcen und das Berichtwesen darstellte. Vor dem Hintergrund suchte AKCP nach der besten technischen Umsetzung, um seine Sicherheitsfunktionen innerhalb der DCIM-Lösung zu verbessern.

AKCP fand schließlich in Southco den Partner zur Lösung seines Problems. „Bei der Integration von Komponenten von Drittanbietern berücksichtigen wir viele Aspekte, wie etwa die qualitätsbezogene Reputation und den Marktanteil. In den letzten 30 Jahren mussten wir aufgrund unserer Verpflichtung zur Qualität viele Anbieter von Komponenten ausschließen“, so Reid.

Southco hingegen verfüge über eine ausgezeichnete Marktdurchdringung. Die Verschlüsse des Unternehmens gehören heutzutage zu den meist verwendeten in der Rechenzentrumsbranche. Das Unternehmen kann Zertifizierungen für Industriestandards aufweisen sowie eine solide Reputation in Bezug auf die Produktzuverlässigkeit. „Also der ideale Partner für uns“, sagt Reid.

Neben des guten Rufs und der Produktqualität war die Kompatibilität der Southco-Produkte ein wichtiger Grund für diese Zusammenarbeit. Die Verschlüsse seien leicht zu installieren – fast alle Komponenten über Plug-and-play – und sie passten zu den meisten gängigen Schränken, die in den Rechenzentren verbaut werden.

Einbau und Wirkung

Seit April 2012 hat AKCP den elektronischen Kipp-Drehhebelverschluss für Server-Schränke in die bestehenden DCIM-Lösungen integriert. Der komplette Implementierungsvorgang konnte in nur zwei bis drei Wochen abgeschlossen werden. Zudem hatten mehrere AKCP-Kunden bereits Southco-Verschlüsse im Einsatz und mussten keine neuen Verschlüsse kaufen.

Nach der Integration der Southco-Verschlüsse in die DCIM-Lösungen von AKCP kann der Rechenzentrum-Dienstleister das Sicherheitssystem nun einfach zentral verwalten. Wenn Kunden oder Besucher Zugang zu bestimmten Standorten oder Servern innerhalb der Infrastruktur erhalten möchten, kann der Facility Manager die Tür fernbetätigt öffnen, anstatt persönlich zu dem entsprechenden Bereich zu gehen.

Außerdem machen integrierte Lösungen eine Echtzeit-Überwachung innerhalb der Räumlichkeiten möglich. Bei einem Alarmsignal werden die Mitarbeiter sofort durch das Alarmsystem benachrichtigt. So sind die auf den Servern gespeicherten Daten optimal gesichert.

Der Marktanteil steigt

AKCP profitiert zugleich auch von dem einfachen Berichtsystem. Die integrierten Lösungen können schnell ein Zugangsprotokoll und eine Zusammenfassung aller Aktivitäten generieren. Dies bedeutet eine erhebliche Einsparung von Ressourcen, da die Erstellung des Berichts und die optimale Planung des Vorgangs nicht manuell erfolgen müssen.

Charles Meyer, Senior Hardware Engineer bei AKCP, beschreibt den Effekt: „Wir schätzen Southco's breites Produktangebot, da unsere Kunden von uns erwarten, dass wir vielfältige Verschlüsse, Sensoren und Software-Tools integrieren. Dadurch, dass wir in der Lage sind, über ein- und dasselbe Unternehmen sowohl traditionelle Verschlüsse und Scharniere als auch elektronische Verschlüsse für Server-Schränke anzubieten, wird der Bestellvorgang komfortabler. Außerdem wird so die Sicherheit verbessert, und wir werden bei der Einhaltung der Unternehmensrichtlinien und gesetzlichen Vorschriften unterstützt.“

AKCP konnte mit der Integration von Southco's elektronischen Verschlüssen in seine DCIM-Lösungen seinen Marktanteil beträchtlich steigern. „Mit unseren Komponenten für die Türsteuerung und für die Server-Schrankkontrolle versetzen wir unsere Kunden in die Lage, ihre Sicherheitsmaßnahmen im Rahmen des vorhandenen Budgets zu erweitern, sagt Reid. „Southco’s Produkte für die Sicherheit liefern uns die Sicherheitsstufe, die ein Rechenzentrum-Dienstleister benötigt. Außerdem können wir unsere Ressourcen besser einsetzen, um unseren Kunden hochwertigere Serviceleistungen anzubieten, anstatt uns mit dem Erreichten zufriedenzugeben.”

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