Virtual-Core Customer Cloud der Kamp Netzwerkdienste im Test, Teil 2

Einstieg in die Virtualisierung mit persönlicher Cloud

| Autor / Redakteur: Thomas Bär / Ulrike Ostler

Internet-Zugriff auf das eigene System

Nach Bestätigung der ersten Web-Maske folgt die gewöhnliche Bestätigung der E-Mail-Adressen und des Kontos, ehe der Administrator die Zugangsdaten für das virtuelle Datacenter nutzen kann. Kamp vergibt mehr als ausreichend komplexe Zufallspasswörter, schickt jedoch alle Informationen in einer einzigen E-Mail.

Es empfiehlt sich, wie üblich, das vom Hersteller generierte Passwort zügig durch ein eigenes Kennwort zu ersetzen. Einen zufälligen Zugriff auf das System ist extrem unwahrscheinlich: Zur Anmeldung sind neben dem Kennwort, der User-Name und die Datacenter-Bezeichnung erforderlich.

Für den eigenen Benutzer möchte der Administrator die maximalen Zugriffsrechte erhalten und wählt folgerichtig den „Datacenter Administrator“ im Dropdown-Menü. Weitere Benutzer, mit eingeschränkten Zugriffsrechten, waren im Test problemlos angelegt.

Benutzer und Benutzergruppen einrichten

Einzelne Benutzer organisiert die Software in Benutzergruppen, denen wiederum Zugriffsrechte auf bestimmte Server, Datacenter oder auch einzelne Funktionen gegeben werden. Virtual-Core Customer Cloud ist für die Verwaltung verschiedener Mandanten vorgesehen.

Im Test ließ sich keine Variation entdecken, die nicht abgebildet werden könnte. Es versteht sich von selbst, dass innerhalb des Betriebssystems der virtuellen Maschine eigene Rechte gesetzt werden müssen.

Ajax auf der Oberfläche

Insgesamt ist die Ajax-basierte Oberfläche äußerst angenehm in der Bedienung, modern gehalten und absolut funktionell. Anstelle der klassischen Bestätigungs- oder Fehler-Fenster erstellt die Software am rechten Fensterrand grüne oder rote Infofenster.

Wird beispielsweise versucht, ein Passwort anzulegen, welches weniger als acht Zeichen lang ist, so erscheint der Fehlertext in einem unübersehbaren knallroten Textrahmen. Weitere Textrahmen stellt das Programm unterhalb des vorherigen Eintrags dar.

Ist das Fenster einmal voll, so verschwindet der jeweils älteste Eintrag. Nach einigen Minuten leert sich das Fenster jedoch auch von allein oder der Anwender klickt die Fensterchen mit der Maus weg. Sehr angenehm an diesem System: Der Benutzer wird bei der Eingabe nicht durch modale Fenster gestört.

weiter mit: Der Umgang mit Warn- und Erfolgsmeldungen

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