Summ, summ macht die Gebrauchtwagenbörse im Web

Ein gebrauchter Mazda rollt per JBoss und Java zum Käufer

15.08.2011 | Autor / Redakteur: Jürgen Wasem-Gutensohn / Ulrike Ostler

Summ, summ: Auch geräumige Mazda-Kombi rollen aus dem virtuellen Verkaufsraum; Quelle: Mazda Austria
Summ, summ: Auch geräumige Mazda-Kombi rollen aus dem virtuellen Verkaufsraum; Quelle: Mazda Austria

Der Online-Handel ist Strategie

Das Logo des jananischen Unternehmens Mazda Motor Corporation, Matsuda Kabushiki-gaisha, mit Sitz in Fuchu. Der Name des Firmengründers Jujiro Matsuda wird im Japanischen wie „Mazda“ ausgesprochen. Quelle: Wikipedia, Bild: Mazda Austria
Das Logo des jananischen Unternehmens Mazda Motor Corporation, Matsuda Kabushiki-gaisha, mit Sitz in Fuchu. Der Name des Firmengründers Jujiro Matsuda wird im Japanischen wie „Mazda“ ausgesprochen. Quelle: Wikipedia, Bild: Mazda Austria

Gründe für eine neue Lösung gab es also einige: Neben den organisatorischen Schwächen hatten sich mit der Zeit auch die strategischen Vorstellungen von Mazda Austria geändert. Statt den Gebrauchtwagenhandel im Web gewissermaßen nur „nebenbei mitlaufen“ zu lassen, sollte er einen höheren strategischen Stellenwert erhalten und zu einem festen integralen Bestandteil des zentral gesteuerten Vertriebssystems werden.

Das Ziel dabei: höhere Absatzzahlen. Der Weg dahin: Durch die zentrale Bündelung werden Angebot und Nachfrage landesweit transparent. Die Annahme dabei lautet: Wer ein umfangreiches Angebot im Internet bereitstellt, wird oft angeklickt, und wer oft angeklickt wird, hat gute Chancen, dass die Online-Angebote auf Resonanz stoßen, was wiederum die Attraktivität steigert und zusätzlichen Umsatz generiert.

Die Betriebskosten sollen sinken

Eine weitere betriebswirtschaftliche Zielsetzung lautete, die monatlichen Kosten im Zuge der Wiedereingliederung des Gebrauchtwagen-Management-Systems zu reduzieren. „Das externe Betriebsmodell führte zu unerwünschten Abhängigkeiten vom Dienstleister“, berichtet Hans-Peter Petek, Gruppenleiter IT bei Mazda Austria in Klagenfurt. „Der große Vorteil einer internen Entwicklung und Pflege des Systems besteht darin, dass wir Änderungen und neue Funktionen sehr schnell, unbürokratisch und kostengünstig umsetzen können.“

Vor gut zwei Jahren bereits fiel die Grundsatzentscheidung, die externe Lösung durch eine interne Neuentwicklung abzulösen. Die wichtigste Voraussetzung dafür: Es musste eine geeignete Plattform für die Bereitstellung der Applikation gefunden werden. Aus Sicht der Europazentrale von Mazda gibt es für solche Anforderungen die Möglichkeit, zwischen dem „IBM Websphere Application Server“ und der JBoss Enterprise Application Platform zu wählen.

„Aufgrund einer Analyse der mittelfristig kalkulierten TCO fiel die Wahl auf die JBoss Enterprise Application Platform“, erläutert Petek. Die Kosten seien aber nur einer der Aspekte gewesen. Viel wichtiger noch sei der generelle Ansatz des Open-Source-Modells.

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