Summ, summ macht die Gebrauchtwagenbörse im Web

Ein gebrauchter Mazda rollt per JBoss und Java zum Käufer

15.08.2011 | Autor / Redakteur: Jürgen Wasem-Gutensohn / Ulrike Ostler

Summ, summ: Auch geräumige Mazda-Kombi rollen aus dem virtuellen Verkaufsraum; Quelle: Mazda Austria
Summ, summ: Auch geräumige Mazda-Kombi rollen aus dem virtuellen Verkaufsraum; Quelle: Mazda Austria

Mazda Austria hat die externe, bei einem Service-Provider gehostete Applikation für den Gebrauchtwagenmarkt durch eine im eigenen Haus mit Java und „JBoss Enterprise Application“-Plattform

Mazda Austria hat die externe, bei einem Service-Provider gehostete Applikation für den Gebrauchtwagenmarkt durch eine im eigenen Haus mit Java und „JBoss Enterprise Application“-Plattform von Red Hat erstellten Lösung ersetzt. Die neue Gebrauchtwagenbörse lässt sich mit internen Ressourcen weit einfacher und schneller anpassen. Ein weiterer Vorteil der neuen Open-Source-Lösung sind deutlich geringere Betriebskosten.

Wurden früher Gebrauchtwagen sehr oft von einem freien Händler gekauft, hat sich der Markt in der Zwischenzeit zum großen Teil ins Web verlagert. Aus Umfragen unter Europas Autokäufern ist bekannt, dass sie sich bei der Fahrzeugsuche nur ungern auf das Angebot vor Ort beschränken.

Der Großteil der Interessenten ist bereit, den Markt über das Internet zu sondieren und dann auf der Suche nach dem Wunschfahrzeug auch Strecken von 100 Kilometern und mehr zurückzulegen. Ein wichtiges Detail am Rande: Bei einer europaweiten Studie des Schweizer Management-Consultingunternehmens Fokus zum Thema „Autohaus der Zukunft“ zeigte sich, dass die Fahrzeuginteressenten trotzdem vorwiegend bei Vertragshändlern kaufen wollen.

An Betriebsmodellen für sein Gebrauchtwagenangebot im Internet hat Mazda Austria in Klagenfurt schon einiges ausprobiert: Die erste Version wurde inhouse entwickelt, später durch eine externe Lösung ersetzt und auch extern gehostet.

Insourcing statt Outsourcing

Ergänzendes zum Thema
 

Die Mazda Austria GmbH

So attraktiv die externe Lösung auf den ersten Blick auch schien, so hatte das gehostete Gebrauchtwagen-Management-System doch seine Schwächen: Im Alltagsgeschäft erwies sich das externe Betriebsmodell als unflexibel.

Anpassungen und neue Anforderungen ließen sich nur mit Zeitverzögerung umsetzen. Zudem gab es keine institutionellen Schnittstellen zu anderen, für dieses Umfeld wichtige Applikationen, etwa der zentralen Händlerdatenbank bei Mazda Motors Europa oder dem Flotten-Management-System und damit der Vermarktung von Flottenfahrzeugen aus Fuhrparkbeständen.

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