Mit diesen Tipps lässt sich das Anschaffen neuer Hardware verschieben

Ein Fitnessprogramm für Datenbank-Admins

| Autor / Redakteur: Thomas LaRock / Ulrike Ostler

Die Tipps im Artikel sollen Datenbankadministratoren, die Anwendungen zu beschleunigen. Verzweiflung ist unnötig.
Die Tipps im Artikel sollen Datenbankadministratoren, die Anwendungen zu beschleunigen. Verzweiflung ist unnötig. (Bild: BENIS/Fotolia.com)

Volle acht Sekunden warten, bis eine Website vollständig geladen ist? Was vor ein paar Jahren noch ganz normal war, kommt uns heute wie eine Ewigkeit vor. In einem Alltag, der von App-zentrischer IT geprägt ist, erwarten wir, alles sofort zu bekommen. So erwarten wir auch von unserem IT-Team, dass Probleme praktisch sofort gelöst werden.

In einer vor kurzem von Solarwinds durchgeführten Umfrage zeigten sich 94 Prozent der geschäftlichen Endbenutzer davon überzeugt, dass die Leistung und Verfügbarkeit ihrer Anwendung sich direkt auf ihre Arbeitsfähigkeit auswirken. Weitere 44 Prozent halten sie sogar für absolut entscheidend.

Da verwundert es nicht, dass 66 Prozent der Befragten von ihrem IT-Team erwarten, Probleme innerhalb einer Stunde nach deren Meldung zu lösen. Diese aufschlussreichen Statistiken verdeutlichen den dramatischen Wandel der Erwartungshaltung der Endbenutzer und lassen den zunehmenden Druck erahnen, unter dem IT-Abteilungen heutzutage stehen.

Vor diesem Hintergrund überrascht es nicht, dass bei langsamen Antwortzeiten im Unternehmen die Laune der Mitarbeiter ebenso rasch sinkt wie die Produktivität und Schuldzuweisungen Hochkonjunktur haben. Meistens wird dann mit dem Finger in Richtung Datenbank und Datenbankadministratoren (DBA) gezeigt.

Wer ist schuld? Im Zweifelsfall der DBA.

Es ist den meisten nicht bewusst, aber Datenbanken betreffen uns alle, jeden Tag. In technologischer Hinsicht vielleicht nicht besonders anspruchsvoll, sind Datenbanken nichtsdestotrotz sehr komplex und möglicherweise einer der größten Verursacher der Wartezeiten, die wir alle jeden Tag erleben. Als Reaktion auf geringe Leistung ist die Geschäftsführung vielleicht bereit, viel Geld für neue Hardware auszugeben.

Der Kauf eines neuen Datenbank-Servers ist allerdings oft mit sehr hohen Folgekosten verbunden, zum Beispiel steigenden Verwaltungs- und Betriebsausgaben. Bevor Sie daher in neue Hardware investieren, lohnt sich ein genauerer Blick auf die Anwendungsabfrageleistung.

Sorgen Sie dafür, dass Ihr System rund um die Uhr an jedem Tag der Woche Überwachung leisten kann, die Abfrageleistung im Laufe der Zeit protokolliert, historische Daten analysieren kann und Trends und Anomalien identifiziert, die für die Verbesserung der Anwendungsabfrageleistung wichtig sind. Diese Transparenz kann nicht nur potenzielle Probleme identifizieren, sondern auch zur Beseitigung von Engpässen und zur Verbesserung der Gesamtleistung beitragen.

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