Siemon international bringt weitere passive Kühltüren auf den Markt

Effiziente Icepack-Kühltüren für Server-Schränke

| Autor / Redakteur: Thomas Drilling / Ulrike Ostler

Siemon International ermöglicht mit Iceack-Kühltüren ein Nachrüsten von Racks aus dem eigenen Haus.
Siemon International ermöglicht mit Iceack-Kühltüren ein Nachrüsten von Racks aus dem eigenen Haus. (www.siemon.com)

Siemon International, Anbieter von Netzwerkinfrastrukturprodukten unter anderem für Rechenzentren, hat sein Portfolio an passiven Kühltüren für Servers-Schränke der eigenen "Icepack"-Modellreihe erweitert.

Um der wachsenden Produktvielfalt an Schränken für Rechenzentren gerecht zu werden, bietet Siemon International ab sofort passive Kühltüren in verschiedenen Ausführungen an: mit 45 und 42 Höheneinheiten für die Schranksysteme „Versa POD“, „V800“ und „V600“ von Siemon. Die mit effizienten Wärmetauschern ausgestatteten Türen ersetzen die Standard-Rücktüren der Schränke und kühlen gezielt die heißesten Bereiche im Schrank mit einer Flüssigkeit.

Die Icepack-Reihe im Überblick

Die Icepack-Produkte ermöglichen pro Schrank eine Gesamtkühlkapazität von bis zu 32 Kilowatt. Sie verbrauchen bis zu 80 Prozent weniger Energie, als andere Kühlvarianten, da die Kühlung direkt am Ort der Wärme-Entstehung erfolgt.

Eine spezielle Anordnung von Kühlschlangen aus Kupferrohr mit Aluminiumlamellen absorbiert die heiße Abluft, kühlt die am stärksten belasteten Hotspots und schützt damit zugleich vor späteren Wärmestaus. Das Kühltürsystem besteht aus einem vollständig abgedichteten Niederdrucksystem und ist so konstruiert, dass es zuverlässig über dem Taupunkt arbeitet, um Kondensation zu verhindern.

Der Platz wird genutzt

Die Icepack-Reihe eignet sich für hohe Wärmedichten und lässt sich bei Bedarf durch zusätzliche Kühlung ergänzen oder in Bereichen einsetzen, in denen zusätzliche Kühlung nicht machbar ist. Das skalierbare Design und schlanke Profil erlauben eine nachträgliche Schrankmontage, ohne in die räumliche Anordnung des Rechenzentrums einzugreifen.

Damit kann Icepack zu einer guten Platzausnutzung im Rechenzentrum beitragen. Denn es lässt sich eine höhere Wärmedichte abführen und damit eine höhere Leistungs- und Gerätedichte pro Schrank realisieren lässt.

Das System von Siemon vereinfacht zudem das Austauschen von Geräten oder das Aufrüstung des bestehenden Equipments auf höhere Wärmelasten bei gleich bleibender Bodenfläche. Im Vergleich mit anderen Verfahren ergänzender Kühlung beansprucht das Icepack-System weniger Raum, sagt der Hersteller.

Icepack besteht aus:

Laut Stuart Gray, Global Product Manager bei Siemon ist Icepack ein intelligenter Ansatz der Rechenzentrumskühlung. Das Angebot an Kühltüren reduziere den Kostenaufwand, da sich die Kühlung gezielt zuschalten lasse, wenn es die Wärmelast erfordere.

Durch ihren geringen Stromverbrauch und minimalen Wartungsbedarf seien die Kühltüren zudem kosteneffizient. Zudem besäßen die Kühltüren eine längere Lebenserwartung als elektrische Vorrichtungen zur Luftkühlung, weil es nur wenige bewegliche Teile gäbe.

Gray sagt: „Unsere Erwartungen gehen dahin, dass IcePack mit Leichtigkeit die Aktivtechnik im Rechenzentrum überdauern wird. Verbunden mit geringeren laufenden Kosten schafft es einen deutlich höheren Lebenszykluswert.”

Siemon bietet über ein Netzwerk von geschulten und zertifizierten Installationspartnern einen speziellen Installationsservice sowie fortlaufenden Wartungsservice an. Das Icepack System beinhaltet die rückseitige Kühltür, Kühlflüssigkeitsverteilsysteme (CDU) und ergänzende Produkte. Weitere Informationen finden Sie auf der Icepack-Produktseite.

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