Erstes Power Management System für Zusammenarbeit mit Simplivity validiert

Eaton Power-Management funktioniert mit hyperkonvergenten Plattformen

| Autor / Redakteur: Thomas Drilling / Ulrike Ostler

Eaton Power Management für hyperkonvergente Systeme von SimpliVity validiert
Eaton Power Management für hyperkonvergente Systeme von SimpliVity validiert (Bild: Eaton, SimpliVity)

Eaton hat sein Power-Management- und Überwachungssystem erstmals mit einer hyperkonvergenten Infrastruktur-Appliance von Simplivity validiert.

Zwei Unternehmen, wie sie unterschiedlicher nicht sein können, aus stark divergierenden Technik-Bereichen treffen im Bereich Datacenter aufeinander: Die Eaton Corporation ist ein global operierendes, auf Mobil-/ Industrie-Hydraulik, Fahrzeug-/Flugzeug-Komponenten, elektrische Systeme und Energieverteilung, sowiePower-Management und unterbrechungsfreie Stromversorgungen spezialisiertes, Unternehmen mit operativen Hauptsitz in Ohio und einem Jahresumsatz von 13,03 Milliarden Dollar.

Das erst 2009 gegründete Unternehmen Simplivity widmet sich ganz dem Thema hyperkonvergente IT-Infrastrukturen. Die „OmniStack“-Systeme des Herstellers „verdichten“ acht bis zwölf „Kerne“ starke Datacenter, einschließlich Hypervisor, Storage, Network Switching, Native Data Protection, Cloud Gateway, Caching, WAN-Optimimierung und Echtzeit-Deduplikation auf x86-Commodity-Hardware.

IPM mit vCenter

Seit gut einem Jahr ist das Werkzeug „Eaton Power Manager“ (IPM), nach eigener Einschätzung marktführende Lösung im Bereich Stromversorgung in Virtualisierungsplattformen, VMware-zertifiziert und kann in alle „vCenter“-gestützten Virtualisierungsprodukte von VMware integrieren werden.

So ist es etwa mit „vMotion“ möglich, im Falle eines Stromausfalls die Live-Migrationen von virtuellen Maschinen auf passende Ausweichrechenzentren Event-gesteuert anzuschieben. Ferner lassen sich zum Beispiel Stromverbrauchs-Grenzwerte für Server per Fernwartung steuern.

Eatons IPM-Software integriert sich in Vmware vCenter
Eatons IPM-Software integriert sich in Vmware vCenter (Bild: Eaton)

Eaton goes Hyperkonvergenz

Jetzt hat Eaton seine Systeme für die hyperkonvergenten Plattformen von Simplivity validiert. Laut Erik Randles, Vice President, Business Development bei SimpliVity bieten die Power Management-Produkte von Eaton durch die Validierung maximalen Schutz für die hyperkonvergenten Plattformen von Simplivity. Im Verlauf der Validierung nutzen Simplivity-Kunden die Eaton-Software, um ein automatisiertes Virtual Workload Management während eines Stromausfalls zu ermöglichen.

Die Software von Eaton erlaubt Simplivity-Nutzern beispielsweise Live-Migrationen von virtuellem Maschinen anzustoßen, spezifische Shutdown-Zeiten für einzelne VMs im Verlauf eines Power-Ereignisses festzulegen oder kritische Applikationen/VMs im Verlauf eines Stromausfalls verfügbar zu halten, während weniger essentielle VMs geordnet herunter gefahren werden.

Power-Management skaliert

Die neue Technologie soll Nutzer in Lage versetzen, Power-Management genauso flexibel zu skalieren, wie die IT selbst, so Hervé Tardy Vice President und General Manager von der Eaton-Abteilung Distributed Power Quality: „Simplivity und die VMware vCenter-Integration von Eaton reduziert die Lernkurve und senkt Akquisitionskosten.”

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