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Im Test: Mimosa NearPoint 3.1.4 for Microsoft Exchange Server Dynamischer Schutz für Microsofts Mail-Systeme

| Autor / Redakteur: Dr. Götz Güttich / Florian Karlstetter

Mit dem NearPoint Server verfügt Mimosa über eine Lösung, die Administratoren in die Lage versetzt, die Daten von Exchange Servern flexibel abzusichern. DataCenter-Insider.de hat die Leistungsfähigkeit des Servers in der Praxis unter die Lupe genommen.

Im Test: E-Mail-Archivierung mit dem NearPoint Server von Mimosa Systems.
Im Test: E-Mail-Archivierung mit dem NearPoint Server von Mimosa Systems.
( Archiv: Vogel Business Media )

Der NearPoint Server von Mimosa Systems bietet unter anderem umfassenden Datenschutz, schnelle Datenwiederherstellungen, Speicheroptimierungen, Datenarchivierung mit Lifecycle Management für Nachrichten und direkte End-Benutzer-Zugriffe zum Wiederherstellen von Nachrichten beziehungsweise Items ohne Hilfe der IT-Abteilung.

Die wichtigsten Funktionen des NearPoint Servers sind laut Hersteller die Continuous Data Protection, die schnelle Disk-basierte Desasterwiederherstellung sowie die Fähigkeit, einzelne Mails, Termine, Kontakte und sonstige Items wiederherzustellen.

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Darüber hinaus erfüllt das System behördliche Vorgaben beim Archivieren von Mails und verfügt über eine vollindizierte Inhaltssuche. Administratoren haben im laufenden Betrieb Gelegenheit, für die End-User und Auditoren Benutzerrollen festzulegen und so zu bestimmen, wer welche Daten selbst durchsuchen und wiederherstellen darf. Zu guter Letzt übernimmt das Mimosa-Produkt anhand von Policies – die beispielsweise mit dem Alter und der Größe der Daten arbeiten – auch noch die Optimierung des Mail-Speichers und das bereits erwähnte Lifecycle-Management.

Dank dieses Funktionsumfangs soll der Server Mail-Recovery-Zeiten im Minutenbereich ermöglichen – was sich im Test durchaus bestätigte – und das Backup-Fenster über die so genannte One Pass Protection vollständig eliminieren. Aufgrund des Endbenutzerzugriffs zum Durchsuchen und Wiederherstellen der Einträge verbessert sich laut Hersteller zudem die Produktivität im Unternehmen. Sämtliche archivierten Daten stehen stets für interne und externe Audits zur Verfügung und das System ist dazu in der Lage, Backups regelmäßig online zu validieren und im Fehlerfall automatische Korrekturmaßnahmen zu treffen.

Technische Hintergründe

Die Lösung baut auf Standard-Microsoft-Technologien auf und läuft auf Standard-Windows-Servern. Zum Speichern der Daten arbeitet sie mit kostengünstigen Massenspeicherlösungen wie SATA-RAID und NAS-Servern zusammen. Im Betrieb hinterlässt der NearPoint Server keinen Footprint auf den Exchange Servern oder den Client Maschinen. Es ist demzufolge nicht nötig, Treiber oder Agenten auf den genannten Systemen zu installieren und sämtliche Administrationsschritte laufen über die Microsoft Management Console (MMC) ab.

weiter mit: Shadowing-Funktion und Installation

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