Awesome Docker

Durchblick im Docker-Universum

| Autor / Redakteur: Thomas Drilling / Ulrike Ostler

Awesome Docker ist ein ernstgemeinter Versuch, Ressourcen rund um Docker sinnvoll zu kanalisieren.
Awesome Docker ist ein ernstgemeinter Versuch, Ressourcen rund um Docker sinnvoll zu kanalisieren. (Bild: Awesome Docker)

Docker hat einen Hype um Container-Virtualisierung ausgelöst. Heute gelten portable Container bereits als Königsweg der Bereitstellung von Apps. Dass nicht nur das Docker-Ökosystem enorme Dynamik aufweist, sondern beinahe wöchentlich neue, auf Docker basierende oder mit Docker verwandte Technologie aus dem Boden schießen, ist der Übersichtlichkeit nicht gerade zuträglich. Dem will das Projekt „Awesome Docker“ abhelfen.

Docker ist eines der agilsten und erfolgreichsten Open-Source-Projekte aller Zeiten. Erstmals im März 2013 vom damaligen Unternehmen dotCloud als kleines Projekt mit knapp 1000 Zeilen Code zum Verpacken und Verteilen von Linux-Apps in virtuelle Container gestartet, ist Docker nach knapp zwei Jahren Entwicklungszeit und mehreren Finanzierungsrunden heute ein 95 Millionen Dollar schweres Unternehmen, das unter dem Namen seines populären Produktes firmiert.

Im Verlauf der letzten Monate gab es darüber hinaus beinahe täglich neue Meldungen im Kontext der Docker-Container-Technologie, was das Einsteigern das Zurechtfinden nicht unbedingt erleichtert. Das neuen Projekt Awesome Docker versteht sich als gut recherchierte und sehr umfangreiche Linkliste für Docker-Ressourcen.

Awesome Docker liefert aber auch wertvolle Tipps, Tricks und Tutorials für die Docker-Technologie. Das Hauptmenü gliedert sich in nach Themenbereichen gruppierte Links, Artikel rund weitere Quellen rund um das Docker-Ökosystem.

Where to start

In der Rubrik „Where to start?“ finden Docker-Einsteiger nützliche Informationen für Ihre ersten Schritte mit Docker. Dazu gehören Artikel, interaktive Turorials, Präsentationen und Videos.

Der Link „Docker Training“ führt zum Beipsiel direkt zum Trainingsangebot der Docker Inc., das sowohl eine Reihe von Einführungsvideos bereitstellt, als auch als Einstiegspunkt für Docker-Classroom-Trainings fungiert.

Erwähnenswert ist auch der „Docker Quickstart-Guide“ Docker Jumpstart.. Ein Großteil der Infos hier verweist auf die offizielle, sehr gut Docker-Dokumentation.

Sehr nützlich für Einsteiger ist auch der Verweis auf Panamax, ein Open Source-Projekt, welches das Erstellen und Bereitstellen von Containern einfach per Drag&Drop in einer grafischen Umgebung erlaubt.

Web Interfaces

Der Bereich „Web Interfaces“ widmet sich den Web-UI- und Remote-API-Projekten für Docker, wie „Docker Registry Web“, das auf DockerUI basiert. Letzteres ist ein Webinterface, das mit der Docker-Remote-API interagiert. Auch Portus, ein von Suse initiiertes Frontend für Docker Registry ist hier zu finden.

Interessant und nützlich sind zudem die Bereiche „Dev-Ops-Tools“ ,“ Continuous Integration / Continuous Delivery“, „Docker on Metal“ oder „Rapsberry Pie“. Ferner gibt es eine eigene Nachrichten-Rubrik, die auf Docker-Newsletter verweist und relevante Einträge der wichtigsten Blogs und Community-Seiten rund um Docker zusammenfasst.

Panamax stellt Einsteigern ein einfaches Web-GUI für Bereitstellung und Verwaltung von Docker-Containern zur Verfügung.
Panamax stellt Einsteigern ein einfaches Web-GUI für Bereitstellung und Verwaltung von Docker-Containern zur Verfügung. (Bild: Panamax)

Hosting Plattformen

Awesome Docker fasst zudem unter „Hosting for Containers“ eine ReiAmazon ECShe von sicheren Hosting-Plattformen für Docker Images und Container zusammen, allen voran „Google Container Engine“, (hier werkelt ebenfalls „Google Kubernetes“ im Hintergrund) und „IBM Bluemix“, sowie „Orchard,„“, eine Cloud-basierte Hosting-Plattform von Docker Inc, selbst. Ergänzt wird das Ganze durch zwei gut gefüllte Plattformen mit „Slideshare-Slides“ und Videos.

Die Macher von Awesome Docker wünschen sich ausdrücklich rege Beteiligung aus der Comminity, nicht nur, um neuen Content hinzuzufügen, sondern auch um den gegenwärtigen Bestand auf dem aktuellen Stand zu halten. Gehosted ist das Projekt auf „Github“.

Der Autor:

Thomas Drilling ist Fachautor, Berater und betreibt einen Blog auf DataCenter-Insider: „Drillings Open-Source-Eck

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