Kooperation mit der HFT Stuttgart

DSGVO-konforme Produktdatenpflege mit künstlicher Intelligenz

| Autor / Redakteur: Dr. Dietmar Müller / Ulrike Ostler

Storeserver hat in Kooperation mit dem Labor für Unternehmenssoftware der Hochschule für Technik Stuttgart eine KI-Lösung für das Verwalten von Produktdaten entwickelt.
Storeserver hat in Kooperation mit dem Labor für Unternehmenssoftware der Hochschule für Technik Stuttgart eine KI-Lösung für das Verwalten von Produktdaten entwickelt. (Bild: gemeinfrei, rawpixel / Pixabay / CC0)

Künstliche Intelligenz (KI) hat seine große Stärke bei der Klassifizierung von Daten und kann diese bei der Erstellung und Pflege von Produktdaten für elektronische Kataloge und E-Commerce-Plattformen ausspielen. Die Storeserver Systems GmbH hat in Kooperation mit dem Labor für Unternehmenssoftware der Hochschule für Technik Stuttgart entsprechend eine KI-Lösung für das Verwalten von solchen Daten entwickelt.

Unternehmen müssen diese häufig in Cloud-Plattformen von großen internationalen Anbietern laden und dabei die EU-Datenschutz-Grundverordnung (DSGVO) als auch Security-Vorgaben berücksichtigen. Dabei sind fehlende oder unvollständige Produktdaten in vielen Firmen ein kritisches Thema. „Die großen Konzerne nutzen KI längst in vielen Bereichen. Mit dieser Lösung kann auch der Industriebetrieb ohne große IT-Abteilung KI-Power nutzen und eigene Deep Learning Modelle trainieren“, so Herr Sprandel, Geschäftsführer von Storeserver.

In der Version 8.0 der Produktreihen „Generator“, „Datastore“ und „Datapool PIM“ bieten KI-gestützt Zuordnungen zu branchenüblichen Klassifikationsstandards, zum Beispiel ETIM, E-Class oder UNSPSC, intelligente Anpassungen nicht korrekter Werte und das Ergänzen fehlender Produktattribute. So genannte „Tensorflow KI-Modelle“ werden eigens für jedes Unternehmen im ISO 27001 zertifizierten Rechenzentrum in München in einem GPU-Cluster gerechnet.

„Mit dieser Lösung können auch kleine und mittlere Unternehmen (KMU) sicher und vollständig EU-konform von den neuen Möglichkeiten der künstlichen Intelligenz profitieren, ohne ihre Daten an einen internationalen Anbieter auszuliefern“, so Oliver Höß, Professor für Wirtschaftsinformatik an der Hochschule für Technik Stuttgart und Leiter des Labors für Unternehmenssoftware, der die Entwicklung der Lösung begleitet hat. Bei allen KI-Modulen sei darauf geachtet worden, dass die Anwender wenig von deren Komplexität mitbekommen – die Software lerne mit dem Anwender mit und mache selbstständig Vorschläge.

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