HZDR

Dresdner Helmholtz-Zentrum bekommt neues RZ

| Autor / Redakteur: Dr. Dietmar Müller / Dietmar Müller

Professor Roland Sauerbrey ist der wissenschaftliche Direktor des HZDR
Professor Roland Sauerbrey ist der wissenschaftliche Direktor des HZDR (Bild: gemeinfrei - HZDR / CC0)

Das Helmholtz-Zentrum in Dresden-Rossendorf (HZDR) wird im kommenden Jahr ein neues Rechenzentrum bauen.

Dort sollen Daten aus dem Elektronenbeschleuniger Elbe, aus dem Hochfeld-Magnetlabor und bald auch aus dem künstlichen Erdkern „Dresdyn“ vor-verarbeitet werden.

Da ihre Labore immer mehr Daten produzieren, wollen die Helmholtz-Wissenschaftler zudem stärkere Transferleitungen legen. Der wissenschaftliche Direktor Roland Sauerbrey kalkuliert mit einem Baustart im Jahr 2019 und rund zehn Millionen Euro Investitionsvolumen. Denn die HZDR-Forscher dürfen zwar bei richtig kniffligen Mathe- und Physikrätseln den Supercomputer „Titan“ in den USA und andere, weltweit installierte Spitzenanlagen benutzen, doch entstehen im Elektronenbeschleuniger „Elbe“, im Hochfeld-Magnetlabor und bald auch im künstlichen Erdkern „Dresdyn“ derart große Datenmengen, dass es immer schwieriger wird, die Rohdaten in Gänze von Rossendorf an das nächste Super-Elektronenhirn per Internet zu übermitteln.

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