Kommentar von Heiko Schrader, Fusion-io Drei Schlüssel zum Erfolg mit VDI

Autor / Redakteur: Heiko Schrader / Nico Litzel

Eine Virtuelle Desktop-Infrastruktur (VDI) verspricht, die IT zu revolutionieren. Für Anwender bedeutet VDI, dass sie auf die Ressourcen, die sie gerade benötigen, zugreifen können – unabhängig vom Standort oder von einem physischen Gerät. Für IT-Administratoren zentralisiert VDI die Ressourcen, vereinfacht das Management, erhöht die Sicherheit und senkt die Betriebskosten. Dennoch gibt es einige Herausforderungen.

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VMware-View-VDI-Umgebungen eignen sich ideal für ioMemory von Fusion-io.
VMware-View-VDI-Umgebungen eignen sich ideal für ioMemory von Fusion-io.
(Bild: Fusion-io)

Die Virtualisierung der Desktop-Infrastruktur ist laut IDC endlich im Administratoren-Alltag angekommen. In der Vergangenheit wollten hauptsächlich Unternehmen, die bereits erfolgreich Projekte zur Server-Virtualisierung umgesetzt hatten, die Vorteile einer virtuellen Infrastruktur auch auf das Desktop-Management übertragen. Kostendruck gepaart mit den Herausforderungen, die die Verwaltung fest installierter Desktops mit sich bringt, haben nun dazu geführt, dass immer mehr IT-Verantwortliche diese Möglichkeit in Betracht ziehen, Kosten zu sparen und gleichzeitig eine effizientere Infrastruktur zu schaffen.

Leistungsfähige Prozessoren und günstiger DRAM

Zunächst kann es schwierig sein, genügend Desktops von einem einzigen Host bedienen zu lassen. Das ist jedoch die Voraussetzung, um VDI wirtschaftlich zu betreiben. Dank der neuen Generation von Intel- und AMD-Prozessoren sowie niedrigeren Kosten für DRAM-Ressourcen (Dynamic RAM) erscheint das jedoch realisierbar.

Die zweite Herausforderung war bislang, die Remote-Desktops mit genügend Bandbreite mit dem Server zu verbinden, um den Nutzern ein bequemes Arbeiten zu ermöglichen. Da Netzwerkverbindungen mit höherer Kapazität zwischenzeitlich fast überall verfügbar sind, entfallen nach und nach auch bisherige Probleme mit Bandbreiten.

Da die zwei größten Hindernisse für den Erfolg von VDI überwunden scheinen, bleiben nur noch Details hinsichtlich der Implementierung als dritte Herausforderung. Hier ist es entscheidend, ob Administratoren über die neuesten Tools verfügen. Das gibt oft den Ausschlag, ob VDI funktioniert oder nicht.

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