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Docker Enterprise Edition 17.06 Docker als Serice unterstützt Windows Server 2016 und IBM Z

| Redakteur: Stephan Augsten

Ob für Windows-, Linux- oder Mainframe-Anwendungen: Durch die Unterstützung von „IBM Z“ und „Windows Server 2016“ reift die „Docker Enterprise Edition“ in Version 17.06 endgültig zur umfassenden Containers-as-a-Service-Plattform.

Die Enterprise Edition von Docker unterstützt zahlreiche Anwendungen und Infrastrukturen.
Die Enterprise Edition von Docker unterstützt zahlreiche Anwendungen und Infrastrukturen.
(Bild: Docker)

Die Docker Enterprise Edition (EE) erlaubt es, Windows-, Linux- und Mainframe-Anwendungen über Standorte und die Cloud hinweg zu modernisieren, ohne dass Code-Änderungen nötig wären. Docker spricht von einer Multi-Architektur-Orchestrierung, bei der die bestehenden Anwendungen unterbrechungsfrei in ein Standardformat verpackt werden. Dank der Unterstützung von Linux auf IBM-Z-Systemen bietet Docker ein konsistentes Erlebnis (Dateien, Netzwerke, Sicherheit, Lifecycle-Management) für Linux-, Windows- und Linux-on-Mainframe-Anwendungen.

Mandantenfähigkeit

Eine weitere Neuerung von Docker EE ist die individuell anpassbare, rollenbasierte Zugriffskontrolle. Unternehmen können damit beispielsweise physische und logische Grenzen für verschiedene Teams definieren, die dieselbe Docker EE-Umgebung nutzen. Diese neuen Funktionen ermöglichen es Teams, ihre eigenen Organisationsstrukturen in der Docker-Umgebung abzubilden.

Dies eignet sich vor allem für Shared-IT-Services-Modelle, in denen verschiedene Kunden betreut werden, die Teams aber gemeinsam bestimmte Ressourcen nutzen müssen. Derart komplex aufgestellte Unternehmen können neue Geschäftsfelder problemlos einbinden und gleichzeitig die Eigentümer der Software getrennt in einer gemeinsamen Umgebung verwalten.

Richtlinienbasierte Automatisierung

In einer dynamischen Container-Umgebung müssen Unternehmen den Prozess der Software-Auslieferung so weit wie möglich automatisieren, ohne dass die Sicherheit beeinträchtigt wird. Neue Funktionen in Docker EE erlauben es deshalb, vordefinierte Richtlinien zu erstellen, die Engpässe beseitigen können, um Compliance zu gewährleisten und menschliche Fehler zu vermeiden.

Zu den wichtigsten neuen Funktionen zählt hier eine automatische Image-Überführung mit vorab definierten Richtlinien. Diese ermöglichen es, Abbilder innerhalb derselben Registry von einem Repository in ein anderes zu von einem Repository in ein anderes zu verschieben. Repositories lassen sich aber auch als unveränderlich festlegen, um sicherzustellen, dass Repositories von Produktionsanwendungen nicht angefasst werden.

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