IBM überarbeitet Archivierungs- und Backup-Lösungen für Mainframe und offene Systeme

Disaster Recovery mit mehr Kapazität und weniger Komplexität

04.08.2010 | Redakteur: Dirk Srocke

Das IBM Information Archive bietet jetzt die doppelte Kapazität bei gleicher Stellfläche.
Das IBM Information Archive bietet jetzt die doppelte Kapazität bei gleicher Stellfläche.

IBM hat das Portfolio an Speicherlösungen überarbeitet. Die virtuellen Bandspeicher TS7610 und TS7680 sollen Daten einfacher und kostengünstiger als bisher schützen. Neuerungen gibt es zudem bei der Software Tivoli Storage FlashCopy Archive, den Storagesystemen DS8000, SONAS und dem IBM Information Archive.

Zu IBMs aktualisiertem Storageangebot zählen zwei virtuelle Bandspeicher. Die IBM System Storage TS7610 ProtecTIER Deduplication Appliance Express ist eine Backuplösung für mittelständische Unternehmen. Per Deduplizierung soll das System Datenmengen bis zum Faktor 25 verringern.

Das IBM System Storage TS7680 ProtecTIER Deduplication Gateway für System z bietet z/OS-Anwendern jetzt erweiterte Funktionen für das Disaster Recovery. So lassen sich Daten per IP-Verbindung auch an entfernten Standorten replizieren. Deduplizierung soll das Datenaufkommen auch bei der Datenübertragung deutlich verringern.

Die Plattenspeicher der Familie IBM System Storage DS8000 konsolidieren jetzt mehrere Sicherungsprozesse in einem einzigen Backup-Prozess. Damit sichern die Systeme Daten von Mainframe- und Nicht-Mainframe-Rechnern und erleichtern das Disaster Recovery im Notfall.

Mehr Speicherkapazität durch größere Festplatten

Der Hersteller hat außerdem die Kapazität verschiedener Speicherlösungen erhöht. Das IBM Information Archive sichert bei gleichbleibender Stellfläche jetzt doppelt soviele Daten wie bisher. IBM verspricht außerdem um 25 Prozent reduzierte Kosten pro Terabyte.

Durch den Einbau von 2-TByte-Festplatten verdoppelt sich auch der Speicherplatz von Systemen der Reihe IBM N3000. Optimiert hat Big Blue auch am IBM Scale Out Network Attached Storage (SONAS). Die Speichersysteme unterstützen jetzt das richtlinienbasierte Verschieben von Dateien.

Erweiterungen gibt es zudem beim Tivoli Storage FlashCopy Manager. Mit einer zentralisierten Steuerung soll die Backup-Software die Plattenreplizierung vereinfachen.

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