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Assmann modularisiert den Admin-Arbeitsplatz im Rechenzentrum Digitus-Konsolen erlauben individuelle Ausstattung

| Redakteur: Jürgen Sprenzinger

Mehr Variationsmöglichkeiten dank modularem Aufbau: Die Admin-Konsolen von Assmann lassen sich individuell nachrüsten, die austauschbare Tastatur erlaubt den Einsatz von Tastatur-Layouts in verschiedenen Sprachen und die TFT-Schubladen sind um ein IP-Modul erweiterbar.

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Ein Arbeitsplatz für die Individualisten unter den RZ-Admins: Die Digitus-Konsolen von Assmann kommen mit austauschbaren Tastaturen und Modulen daher.
Ein Arbeitsplatz für die Individualisten unter den RZ-Admins: Die Digitus-Konsolen von Assmann kommen mit austauschbaren Tastaturen und Modulen daher.
(Bild: Assmann)

In jedem großen Rechenzentrum sind Admin-Konsolen unverzichtbar. Mit ihrer Hilfe ist es möglich einzelne oder mehrere Server zu administrieren. In nur einer Höheneinheit (1 HE) verschwinden sowohl die nötige Peripherie, als auch ein TFT-Bildschirm, eine Tastatur und ein Touchpad platzsparend im Netzwerkschrank.

Bisher gab es die Einheiten nur fertig konfiguriert zu kaufen, nachträgliche Anpassungen waren nicht möglich. Die Konsolen von Assmann bieten jetzt viele Variationsmöglichkeiten und lassen sich flexibel an veränderte Anforderungen anpassen.

Tastaturen: einfacher Wechsel

Viele Länder haben ihr eigenes Tastaturlayout, die Keyboards unterscheiden sich sowohl in der Kodierung der einzelnen Tasten, als auch in deren Anordnung. Die neuen Digitus-Konsolen verfügen über eine deutsche oder eine amerikanische Tastatur.

Die Keyboards werden intern einfach über einen USB-Anschluss verbunden. Nach Bedarf kann die mitgelieferte Tastatur herausgenommen und durch eine anderssprachige Tastatur ersetzt werden. Assmann plant zudem, sein Sortiment an länderspezifischen Tastaturen sukzessive um weitere Sprachen zu erweitern.

Nachrüsten von Modulen

Die Digitus Konsolen bieten außerdem die Möglichkeit, über einen Modul-Slot ein IP-Modul nachzurüsten. Das ermöglicht einen Fernzugriff auf die Konsole, zum Beispiel über eine Internetverbindung.

Die angeschlossenen Rechner lassen sich mit den Digitus Konsolen bis auf Hardware-Ebene (BIOS) und nicht, wie üblich, nur auf Basis des Betriebssystems steuern. Bei den handelsüblichen Konsolen sei ein solches IP-Modul entweder bereits eingebaut oder nicht, die Möglichkeit des Nachrüstens fehle oft, so Assmann.

Konsolen mit und ohne integrierten KVM-Switch

So bietet das Lüdenscheider Unternehmen die neuen Konsolen mit und ohne integrierten KVM-Switch an. Der Switch ermöglicht es, von einer Konsole aus auf mehrere Server zuzugreifen, zum Beispiel innerhalb eines Rechenzentrums. Die Digitus-Konsolen sind dafür mit integrierten KVM-Switchen mit einem, acht oder 16 Ports erhältlich.

Alle Digitus-Konsolen sind mit 17 Zoll oder 19 Zoll LCD-Displays verfügbar. Sie lassen sich komplett aus dem Server-Schrank heraus ziehen.

Der LCD-Bildschirm ist mit einer entspiegelten und bruchsicheren Schutzglasscheibe versehen. Er ist außerdem um 120 Grad kippbar.

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