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Lang lebe der CIO! – selbst mit Cloud Die Überlebensfrage: Welcher CIO-Typ sind Sie?

| Redakteur: Ulrike Ostler

Dass sich die Rolle des Chief Information Officers (CIO) in den nächsten Jahren grundlegend verändern wird ist klar. Nur wie? Brocade gab eine Studie in Auftrag.

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"Der Vollstrecker" ist eine von fünf CIO-Typen, die sich aus der Studie ableiten lassen.
"Der Vollstrecker" ist eine von fünf CIO-Typen, die sich aus der Studie ableiten lassen.
(Quelle: Brocade)

Welche Chancen ein CIO hat, den Wandel zum Cloud Computing zu überleben, hängt vom Typ ab. Um es ganz grob zu fassen: Die Rolle des CIOs wandelt sich vom IT-Administrator hin zu einem Manager mit mehr operativer Verantwortung und größerer Beratungskompetenz .

Dies ist das Ergebnis einer von Brocade in Auftrag gegebenen Umfrage von 100 CIOs aus Europa, dem Mittleren Osten und Afrika (EMEA) zu ihrem Rollenverständnis. Durch den Einfluss der Cloud und der Demokratisierung der IT außerhalb des Kontrollbereichs der IT-Abteilung, entwickelt sich die Rolle des CIOs zunehmend in Richtung Beratung und Vermittlung.

Doch das heißt nicht: Die IT-Infrastruktur ist egal. Nur durch den Einsatz der richtigen IT-Infrastruktur verfügen CIOs über den nötigen Freiraum, um strategische Verantwortung zu übernehmen und tiefer ins operative Geschäft einzusteigen – und so ihr langfristiges Überleben zu sichern.

Weniger Sorgen wegen der IT-Grundlagen

Fast die Hälfte der befragten CIOs versprechen sich vom Trend hin zur Cloud und zu Geschäftsbereichen mit eigener IT, dass sie sich viel weniger Sorgen um die Basis-Grundlagen der IT-Infrastruktur machen müssen. Allerdings sind drei Viertel besorgt, dass Service Level Agreements (SLAs) nicht den Mindestanforderungen entsprechen.

Über die Hälfte befürchten, dass sie nicht dazu in der Lage sein werden, Datenvolumen und Bandbreiten vorherzusagen und ihr Netzwerk effektiv zu verwalten. Diese Probleme können zu unnötig langen Ausfallzeiten, langsamer Reaktionszeit und damit zu Produktionsausfällen führen sowie Strafen für Non-Compliance oder sogar einen Geschäftsverlust mit sich bringen.

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Nur 20 Prozent der befragten CIOs sind der Meinung, dass die Rolle des CIOs in seiner heutigen Form innerhalb der nächsten zehn Jahre veraltet sein wird. Vielmehr geht die Einschätzung in die Richtung, dass die Rolle zukünftig viel breiter aufgestellt sein wird. Ein Drittel sieht sich beispielsweise zunehmend in strategischen Fragen involviert. Das Outsourcing von IT-Services wird, so die befragten CIOs, zu einem Verschmelzen der Rollen des CIOs und des Chief Operations Officers (COO) führen, da das Firmennetzwerk immer geschäftskritischer wird.

Mehr Cloud, mehr Eigenverantwortung

Mehr als ein Drittel der Befragten gaben an, dass einzelne Geschäftsbereiche in ihrem Unternehmen Cloud Services ohne Mitwirkung der unternehmenseigenen IT einsetzen, und zwei Drittel gehen davon aus, dass einzelne Geschäftsbereiche sich bis 2020 sehr viel eigenständiger Cloud-Ressourcen beschaffen werden.

Bis 2020 werden die Durchsetzung von Richtlinien, Vorreiterschaft im Technologiebereich sowie Vermittlung zwischen Geschäftsbereichen und Service-Providern die zentralen Verantwortlichkeiten des CIOs darstellen.

Mit zunehmender Mobilität der Mitarbeiter und BYOD (Bring your own device) werden Richtlinien und deren Durchsetzung im Hinblick auf das Risikomanagement immer dringlicher. Nur wenige CIOs erwarten das Ende des festen Arbeitsplatzes, sondern eine Zunahme von Hotdesking und Investitionen in Campus Networks.

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