Das wär´s: Cloud-ready vom Schrank- bis zum Server- und Software-System

Die Turnkey-Cloud steckt noch in den Kinderschuhen

31.05.2011 | Autor / Redakteur: Andreas Beuthner / Ulrike Ostler

Eindeutige Hinweise aus der Marktforschung: Cloud liegt im Trend; Grafik: IDC
Eindeutige Hinweise aus der Marktforschung: Cloud liegt im Trend; Grafik: IDC

Welche Investitionen für die Private Cloud im eigenen Rechenzentrum (RZ) notwendig sind, lässt sich nur im Einzelfall ermitteln. Einige Anbieter locken schon mit kompletten RZ-Containern oder vorkonfigurierten Datacenter-Modulen, die die Anforderungen einer lokalen Cloud erfüllen sollen. Doch der Umzug in die Wolke ist auch bei einem Turnkey-Ansatz nicht einfach.

Ein entscheidendes Architekturmerkmal einer Cloud-Umgebung ist die Abstraktion der Anwendungs-Stacks von der ausführenden Hardware. Mit diesem Virtualisierungsschritt lässt sich eine Workload-Allokation bis zur physischen Grenze der eingesetzten Hardware vorantreiben.

Das Datacenter ist skalierbar und lässt sich unterschiedlichem Rechenbedarf in einer von Services geprägten Inhouse-Umgebung anpassen. Die Datenverarbeitung im lokalen Cloud-Netz hat zwei Vorteile: Alle Daten bleiben in einem kontrollierbaren Raum und die IT-Ressourcen werden optimal eingesetzt.

Viele Bausteine für den RZ-Betrieb

Zur Infrastruktur eines Rechenzentrums gehört allerdings auch ein integriertes Energie-Management sowie eine unterbrechungsfreie Stromversorgung, Schutzmaßnahmen gegen Katastrophen aller Art sowie – je nach Verfügbarkeitsstufe – mehrere aktive Strom- und Kaltwasserpfade.

Wer das alles aus einzelnen Komponenten zusammenstellt und in Eigenregie implementieren will, braucht umfassendes Technik- und Marktwissen, ein flexibles Budget und Zeit – alles Punkte, die für Datacenter-Verantwortliche mehr Wunschtraum als Wirklichkeit sind.

Ein Ausweg sind vorkonfigurierte Rechenzentren, die sich auch komplett in mobile Container verfrachten lassen. Das gibt es seit einigen Jahren von Dell, IBM („Portable Modular Data Center“), Hewlett-Packard („Performance Optimized Datacenter“) oder Rackable Systems („Ice Cube“).

Auch Sun Microsystems hat sich noch vor dem Oracle-Aufkauf mit dem so genannten Modular Datacenter auf diesem Terrain versucht. Die Hersteller vermarkten solche Container-Lösungen mit dem Versprechen einer besseren Energiebilanz und dass sie sich zehnmal schneller installieren lassen als ein herkömmliches Rechenzentrum.

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