Mit Standard-Bau-Blöcken Workload-optimiert

Die Integrierten von Fujitsu

| Redakteur: Ulrike Ostler

Primeflex für Analysen und Big Data

In eine komplett andere Richtung sind die Primeflex-Systeme für Big Data und Analyse, allem voran ein System für SAP HANA, die vormals als „Fujitsu Power Appliance for SAP HANA“ vermarktet wurde. Zu den Vorzeigekunden gehört die Kuwaitische Handelsgesellschaft Al-Sayer Holding. Der Mischkonzern, der mit Fahrzeugen handelt, aber auch Versicherungsleistungen anbietet sowie Tierfutter und Softdrinks, hat mit der Plattform seine vielen verschiedenen Applikationen konsolidiert.

Auch die Bäckereikette „Modern Bakery“ in Dubai setzt auf Primeflex für SAP HANA. Neu im Fujitsu-Angebot ist jedoch Referenzarchitektur, die Fujitsu nun für HANA anbietet, und die den Kunden eine größere Wahl bei der Zusammenstellung der Plattform lässt.

In-Memory-Computing, etwa mit HANA, erlaubt eine schnelle Auswertung von sehr großen Datenmengen. Mit der Memory-Kapazität auf den Rechnern ist diese Technik viel schneller als etwa eine verteilte parallele Verarbeitung auf einem Cluster, bei dem zum Beispiel die Größe des Cluster Auswirkungen auf die Antwortzeit hat. Während sich Kunden hier in einem Minuten-Rahmen bewegen, spielt HANA im Sekundenbereich.

Hadoop und NoSQL

Im Big Data-Umfeld ist die Konsolidierung auf Hadoop quasi Standard. Obwohl Hadoop inzwischen weitaus mehr ist als ein verteiltes Datei-System (Distributed File System, HDFS), setzt Fujitsu mit seinem integrierten Primeflex-System erst einmal hier an. Allerdings, und das unterscheidet die Fujitsu-Technik für Hadoop von vergleichbaren Systemen der Konkurrenz, hat die Primeflex-Plattform auch noch die Map-Reduce-Technik für die Parallelisierung von Jobs sowie die Datameer-Technik für die Erzeugung von MapR-Jobs integriert.

Eine weitere Ausgestaltung für dedizierte Big-Data-Aufgabe liegt noch nicht vor, wenngleich Fujitsu bereits an einem System für ein komplexes Event-Processing sitzt. Bis jetzt steht Kunden dafür Primeflex for Hadoop zur Verfügung, doch das ist etwas für Bastler, sagt selbst Principal Product Marketing Manager Gernot Fels. Systeme für Oracle-Datenbanken gibt es hingegen bereits – wer will kann diese auch mit SPARC-Technik haben, diese war bisher dem japanischen Markt vorbehalten.

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