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Stau auf der letzten Meile Die Herausforderungen für Glasfasernetze in und um Rechenzentren

Autor / Redakteur: Roshene McCool MEng CEng und Matthew Guinan* / Ulrike Ostler

Aufgrund der prognostizierten exponentiell wachenden Datenraten und Netzteilnehmer – getrieben durch konvergente Netz, die Festnetz- und Mobilkunden sowie das Internet der Dinge (IoT) miteinander integrieren und verknüpfen müssen, – steigt der Druck auf die Netzbetreiber, immer mehr Glasfasern in bestehenden Verteil- und Rechenzentren zu managen. Doch der Platz ist knapp und es gibt diverse, nicht immer, empfehlenswerte Alternativen.

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Zugangsnetze zeichnen sich durch eine schnell wachsende Anzahl an Verbindungen aus, die über Flächen mit einer Spannweite von bis zu 20 Kilometer verteilt sind.
Zugangsnetze zeichnen sich durch eine schnell wachsende Anzahl an Verbindungen aus, die über Flächen mit einer Spannweite von bis zu 20 Kilometer verteilt sind.
(Bild: Corning)

In Zugangsnetzen und modernen Vermittlungs- beziehungsweise Rechenzentren kommt es zu einem massiven Anstieg an Glasfaserverbindungen. Jeder Anschlusspunkt benötigt eine Glasfaser, womit die Anzahl der Kabel, die für die Netzwerkverbindungen benötigt werden, extrem schnell ansteigt, während Wegerechte und Platz für Leitungswege für diese Fasern begrenzt oder schnell ausgeschöpft sind.

Folglich ist es wichtig, möglichst viele Fasern in Kabel mit sehr kleinem Durchmesser einzubringen. Dafür ist eine hochkomplexe Technik erforderlich. In diesem Artikel betrachten wir zunächst die treibenden Faktoren der steigenden Glasfaserzahl. Im Anschluss stellen wir zwei raumsparende Kabeldesigns vor, die es Betreibern ermöglichen, ihren Platz effizienter zu nutzen und sich der Herausforderung der Anschlussverteilung und -verdichtung erfolgreich zu stellen.