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Die European School of Management and Technology erteilt CIOs Rat Die fünf wichtigsten Tipps für den frischgebackenen CIO

Autor / Redakteur: Ulrike Schwarzberg / Ulrike Ostler

Neue Forschungsergebnisse über die Rolle des Chief Information Officer (CIO) zeigen, welche Strategien beim Job-Antritt sinnvoll sind. Professor Joe Peppard von der ESMT European School of Management and Technology (ESMT) in Berlin nennt fünf Dinge, die CIOs in den ersten Wochen in der neuen Position tun sollten, um Erfolg zu haben.

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Die Management-Schule ESMT schreibt fünf Tipps in jedes CIO-Gebetbuch.
Die Management-Schule ESMT schreibt fünf Tipps in jedes CIO-Gebetbuch.
(Bild: Lulla/Fotolia.com)

ESMT ist eine internationale Business School, die im Oktober 2002 auf Initiative von 25 führenden globalen Unternehmen und Verbänden gegründet wurde. Ihr Angebot umfasst englischsprachige Vollzeit- und berufsbegleitende Executive-MBA-Studiengänge, einen Master‘s in Management-Studiengang sowie Management-Weiterbildung auf Englisch und Deutsch.

Die Management-Schule konzentriert sich auf drei Schwerpunkte: Leadership und gesellschaftliche Verantwortung, europäische Wettbewerbsfähigkeit und Technologie-Management. Zusätzlich bietet die Business School eine interdisziplinäre Plattform zwischen Politik, Wirtschaft und Wissenschaft. Der Hauptsitz der ESMT ist in Berlin, USW Netzwerk unterrichtet die deutschsprachigen Weiterbildungsprogramme der Business School auf einem zweiten Campus in Schloss Gracht bei Köln.

Das Schwarze Schaf

Zur Rolle des CIO sagt Professor Joe Peppard: „Angesichts des zerstörerischen Potentials von Technologie ist der CIO heute vielleicht wichtiger als jemals zuvor. Trotzdem wird er nach wie vor oft als das ‘Schwarze Schaf‘ der Vorstandsebene gesehen.“

Oft sei der CIO ein ‘Techie‘ gewesen, der sich lieber mit den technischen Aspekten von IT-Systemen als mit der Geschäftsstrategie beschäftigt habe. „Das muss sich ändern!“ fordert Peppard. „Im Zeitalter der ‘Big Data‘ ist die strategische Wichtigkeit von Informationen offensichtlich. Trotzdem ist die digitale Alphabetisierung in den Vorstandsetagen immer noch zu niedrig. Es ist daher die Aufgabe des CIO, mit Kollegen auf Vorstandsebene zusammenzuarbeiten und sicherzustellen, dass das Unternehmen Informationen bestmöglich nutzt.“

Hier kommen seine Ratschläge:

  • 1. Seien Sie auf Überraschungen gefasst, auch nach sorgfältiger Vorbereitung.

Nichts geht darüber, den Arbeitsalltag tatsächlich zu erleben. Sie dürfen nicht vergessen, dass Sie alle bisherigen Informationen als potentieller CIO erhalten haben, den man für das Unternehmen gewinnen wollte.

  • 2. Nutzen Sie die ersten 90 Tage, um das Unternehmen kennenzulernen.

IT-Probleme diagnostizieren und Ihr Führungsteam beurteilen sind nur die ersten Schritte. Wichtig ist, das politische Umfeld, die Unternehmenskultur und –strategie und die Machtverhältnisse im Unternehmen zu verstehen.

  • 3. Entwickeln Sie neue Vorgehensweisen.

Sie können vielleicht bereits erprobte Strategien nicht anwenden. Erfolgreich sind Übergänge dann, wenn ‘das Richtige auf die richtige Art getan wird‘. Sie müssen die Kultur des Unternehmens und seine Fähigkeit zur Veränderung verstehen, und Ihre Strategie danach ausrichten.

  • 4. Bauen Sie eine gemeinsame Vision für Funktion und Beitrag der IT auf

Vorausschauend denken, anderen spannende Möglichkeiten zu zeigen und sie mit einer gemeinsamen Zukunftsvision mitzunehmen sind Eigenschaften, die Führungspersönlichkeiten auszeichnen.

  • 5. Entwickeln Sie Verständnis für IT auf Vorstandsebene, indem sie überzeugenden Mehrwert liefern.

Es ist wichtig, realistische Erwartungen zu entwickeln und Ergebnisse überprüfbar zu machen. Denken Sie daran, dass die meisten Ihrer Kollegen auf Vorstandsebene sich nicht für IT zuständig fühlen.

Die Autorin:

Ulrike Schwarzberg ist Corporate Communications and Marketing bei der European School of Management and Technology (ESMT).

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