So lassen sich Sharepoint -Umgebungen reparieren

Die fünf häufigsten Sharepoint-Katastrophen

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Vorherige Versionen von Dokumenten wiederherstellen

Wird die Versionierung aktiviert, passt es häufig, dass Anwender mit der aktuellen Version eines Dokumentes nicht zufrieden sind. Hier müssen die Anwender entsprechend geschult, und die Versionierung angepasst werden.

Noch schlimmer ist es aber, wenn die Versionierung nicht aktiviert ist. Denn in diesem Fall besteht die Gefahr, dass Anwender versehentlich Dokumente anderer Anwender überschreiben. Arbeiten Unternehmen mit Dokumentenmappen, können hier alle relevanten Versionen der enthaltenen Dokumente zusammengefasst werden.

Abbildung 2: Durch eine richtige Verwendung der Versionierung vermeiden Administratoren Datenverlust.
Abbildung 2: Durch eine richtige Verwendung der Versionierung vermeiden Administratoren Datenverlust.
(Bild: Thomas Joos)

Rufen Administratoren eine Bibliothek auf, erreichen sie über den Menüpunkt „Seite\Bibliothekeinstellungen“ wichtige Einstellungen für die Verwaltung der Dokumentenbibliotheken. Hier wird zum Beispiel die Versionierung aktiviert und gesteuert, um Datenverlust zu vermeiden

In den Eigenschaften von Dokumenten lassen sich die verschiedenen Versionen anzeigen, aktivieren und herunterladen.

Korrupte Inhaltsdatenbanken reparieren

Funktioniert eine Inhaltsdatenbank nicht mehr, sind alle Benutzer aller Dokumentenbibliotheken in allen Webseiten aller Website-Sammlungen betroffen. Daher sollten Administratoren besonderes Augenmerk in der Sicherung und Wiederherstellung dieser Datenbanken legen.

Die Inhaltsdatenbanken von Sharepoint können Administratoren auch mit SQL-Bordmitteln sichern. Eine solche Sicherungsdatei können Administratoren zum Beispiel für eine Wiederherstellung verwenden, oder bevor größere Änderungen vorgenommen werden.

In der Zentralverwaltung von Sharepoint sind die Inhaltsdatenbanken über Anwendungsverwaltung\Inhaltsdatenbanken verwalten zu sehen. Hier finden Administratoren auch die Namen der einzelnen Inhaltsdatenbanken.

Auf dem SQL-Server sehen Administratoren den gleichen Namen, wenn sie das „SQL Server Management Studio“ aufrufen. Über das Kontextmenü der Datenbank lässt sich mit „Tasks\Sichern“ die komplette Datenbank in eine Datei sichern lassen.

Abbildung 3: Inhaltsdatenbanken lassen sich mit dem "SQL Server Management Studio" sichern und wiederherstellen.
Abbildung 3: Inhaltsdatenbanken lassen sich mit dem "SQL Server Management Studio" sichern und wiederherstellen.
(Bild: Thomas Joos)

Der bessere Weg ist aber immer, wenn mit einer passenden Sicherungslösung die Inhaltsdatenbanken erfasst und gesichert werden. So lassen sich diese schnell und einfach wiederherstellen. Sinnvoll kann es hier auch sein die Hochverfügbarkeitsfunktionen von SQL Server 2012/2014 zu nutzen und die Datenbanken zwischen mehreren Servern replizieren zu lassen.

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Über den Autor

 Thomas Joos

Thomas Joos

Freiberuflicher Autor und Journalist