Integration von Virtualisierungsfunktionen im Rechenzentrum mit Solarwinds Die 5 Herausforderungen für ein Software defined Datacenter

Redakteur: Jürgen Sprenzinger

Da der Übergang zum software defined Rechenzentrum heute Realität ist, sollte jeder IT-Spezialist auf die folgenden fünf Herausforderungen für das Management vorbereitet sein.

Firmen zum Thema

SolarWinds Virtualization Manager
SolarWinds Virtualization Manager
(Bild: SolarWinds)

Mit der Integration von Virtualisierungsfunktionen in Netzwerken, Speichern, Anwendungen und Datenbanken entstehen Probleme beim Management von Rechenzentren und der Sichtbarkeit über die Grenzen der einzelnen Rechenzentren hinweg. Laut einer aktuellen Umfrage von Solarwinds, einem Anbieter von IT-Management-Software, waren mehr als 700 IT-Fachleute in sechs Ländern der Meinung, dass die Virtualisierungstechnologie das Management erheblich erschwert - mit massiven Auswirkungen.

Die fünf wichtigsten Herausforderungen für eine RZ-Virtualisierung:

1. Die virtuelle Mobilität wirkt sich auf die Netzwerkoptimierung aus

Eine Virtualisierung erfolgte in der Regel innerhalb eines zusammenhängenden Teils des Netzwerks, so dass sich Änderungen in der Virtualisierungsumgebung gewöhnlich nicht auf das größere Netzwerk auswirkten. Mit Verbesserungen und einer zunehmenden Einführung von Mobilitätstechnologien für Arbeitslasten wie „Metro vMotion“ und „Storage vMotion“, die eine geografische Übertragung von Arbeitslasten erleichtern, könnte die schnelle Übertragung von Arbeitslasten neue Probleme für das Unternehmensnetzwerk insgesamt mit sich bringen.

2. Der Versuch der Speichertechnologie, mit virtueller Mobilität und software defined Netzwerken Schritt zu halten

So wie die virtuelle Mobilität die Netzwerke beeinflussen kann, kann die Speichertechnologie leicht in den Hintergrund geraten, wenn Computing und Netzwerke stärker durch Software geprägt sind und flexibler werden. Im Hinblick auf die Speicher werden eine fortschrittliche Planung und Investitionen in Technologie erforderlich sein, damit die Speichersysteme die Mobilität bewältigen können, die durch die Server-Virtualisierung und software defined Netzwerke ermöglicht wird.

3. Der virtuelle „E/A Blender“ wird über den Erfolg entscheiden

Speicher-E/A ist für die Virtualisierung vieler E/A-intensiver Anwendungen wie beispielsweise Datenbanken zu einem einschränkenden Faktor geworden. Mit Technologien wie Solid-State-Laufwerken (SSD), die vielen dieser erfolgsentscheidenden Anwendungen die Tür öffnen, werden Leistungsausfälle und Fehler beim Kapazitätenmanagement noch größere Auswirkungen auf das Unternehmen und auf Endbenutzer haben. Außerdem kann der durch die Desktopvirtualisierung erzeugte IOPS-Bedarf erheblich von dem der Servervirtualisierung abweichen und kürzere Latenzzeiten sowie teurere Hardware erfordern.

4. Anwendungskontrolle trifft Echtzeit-Automatisierung

Die meisten Ausfälle werden von Elementen verursacht, die aktuellen Veränderungen unterworfen sind. Infolgedessen wurden Änderungen an erfolgsentscheidenden Anwendungssystemen bisher von den Anwendungsteams sehr strengen Kontrollen unterzogen.

Virtualisierung und Automatisierung sorgen hingegen dafür, dass neue Systeme sehr schnell und einfach erstellt und Änderungen an bestehenden Systemen oder sogar ganzen Systemclustern und Anwendungsstacks vorgenommen werden können. Angesichts dieser beiden Wirkungskreise müssen Möglichkeiten gefunden werden, die Kraft und Flexibilität der Virtualisierung optimal auszunutzen, ohne dass dabei wichtige virtualisierte Anwendungen instabil werden.

5. Virtualisierung reicht über Silos hinaus

Netwerk, Storage und Compute - alle RZ-Bereiceh kommen auf einer Virtualisierungsschicht zusammen. Während die Server-Virtualisierung bei weitem die fortschrittlichste Komponente eines software defined Rechenzentrums ist, wird die nächste Herausforderung darin bestehen, über die Computing-Grenzen hinauszublicken und zu erkennen, wie sich Änderungen oder Aktionen mit anderen Technologiebereichen am besten verwalten und koordinieren lassen.

Da das Tempo von Veränderungen bei der gesamten miteinander zusammenhängenden Technologie zunimmt, werden die IT-Fachleute, die die Virtualisierungsschicht managen, zunehmend zur koordinierenden Verbundstelle, um andere Teams auf Kurs zu halten.

Solarwinds-Technik für das Virtualisierungs-Management

Die Virtualisierung und das software defined Ressourcen-Management haben eine Divergenz im Management-Bereich des Rechenzentrums geschaffen. Mit zunehmender Komplexität des Managements lassen sich Anwendungen, virtuelle Server, physische Server, Speicher und Netzwerke nicht länger als einzelne, unabhängige Silos verwalten.

Solarwinds bietet ein solches Virtualisierungs-Management sowie integrierte Ansichten von Anwendungen, Speicher und Netzwerkumgebungen, die zur Bewältigung der Komplexität in den sich immer schneller entwickelnden Rechenzentren benötigt werden. IT-Fachleute können Lösungen von Solarwinds in verschiedenen Bereichen einsetzen, beispielsweise:

  • „ Virtualization Manager“ – umfassendes Virtualisierungsmanagement
  • „ Server & Application Monitor“ – agentenlose Überwachung von Anwendungen und Servern
  • „ Storage Manager“– Leistungs- und Kapazitätenmanagement von Multi-Vendor-Speichern
  • „ Network Performance Monitor“ – Netzwerküberwachung und -Management

(ID:42291680)