Der beste virtuelle PC ist ein individueller

Desktop-Virtualisierungsprojekte mit Erfolgsgarantie

17.05.2011 | Autor / Redakteur: Rainer Weigle / Ulrike Ostler

VDI erlaubt individuelle Zugriffe auf Applikationen und Drucker, sofern der Verwaltungs- und Konfigurationsaufwand stimmt.
VDI erlaubt individuelle Zugriffe auf Applikationen und Drucker, sofern der Verwaltungs- und Konfigurationsaufwand stimmt.

Durch den Wechsel auf virtualisierte Desktops versprechen sich Unternehmen signifikante Zeiteinsparungen durch zentrale IT-Administration, eine kostenoptimierte Zuteilung von Lizenzen und die optimale Ausnutzung vorhandener Server-Hardware. Doch für den Erfolg kommt es im Wesentlichen auf die Akzeptanz durch die Mitarbeiter an. Das lässt sich hinbekommen.

Die klassische Rechner-Infrastruktur im Unternehmensnetz hat ausgedient. Statt ausschließlich auf Desktops wie Fat Clients und Notebooks zu bauen, setzen Firmen immer mehr Thin Clients und mobile Geräte ein. Desktop-Virtualisierungssoftware kann dabei helfen, Endgerätekosten zu senken, Lizenzkosten für Software zu sparen und die Arbeit der Administratoren zu erleichtern.

Entscheider sollten allerdings aufpassen, dass sie nicht alte durch neue Probleme ersetzen. Schließlich sind die erhofften Kostensenkungen beim Administrationsaufwand und beschleunigte Produktaktualisierungen nicht die zwangsläufige Folge von VDI-Projekten, sondern müssen im Rahmen einer effizienten Gesamtstrategie sichergestellt werden. Wie also kann die Erfolgsgarantie für Desktop-Virtualisierungsprojekte aussehen?

Betriebskosten für Windows-Desktops

Einer aktuellen Studie des Marktforschungsunternehmens Gartner zufolge („Desktop Total Cost of Ownership“, 2008) belaufen sich die jährlichen Betriebskosten für einen PC auf rund 4.500 Euro und für einen Laptop-Rechner auf circa 7.000 Euro. Durchschnittlich entfallen demnach 35 Prozent des gesamten IT-Budgets auf die Verwaltung von Windows-Desktoprechnern und Notebooks.

Dieser Kostenfaktor kann auch in virtualisierten Landschaften zu Buche schlagen. Dabei bietet gerade deren einheitliche Architektur die Chance, den Arbeitsaufwand für Konfigurationsänderungen und Wartungsaufgaben zu reduzieren. Standardisieren Unternehmen die Rechnerumgebung und nutzen vorhandene Server-Kapazitäten besser aus, sind sie auf dem Weg in die richtige Richtung.

Zur bestmöglichen Ausnutzung des Potenzials standardisierter Desktop-Umgebungen gehört jedoch noch mehr. Insbesondere müssen Maßnahmen ergriffen werden, die den Arbeitsbedürfnissen und wechselnden Anforderungen der Mitarbeiter begegnen.

Lücken im Gesamtkonzept wirken sich nachhaltig negativ aus, wenn die Anzahl individueller Anfragen von Mitarbeitern nach oben schnellt oder Administratoren Stunde um Stunde mit der Einspielung neuer Software-Updates verbringen.

weiter mit: Das Koordinatensystem von VDI-Projekten

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