VMware Horizon DaaS auf der Basis von vCloud Hybrid Service

Desktop-Virtualisierung via hybride Clouds

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Kosteneffizient und… berührungssensitiv

Ein relevanter Vorteil von DaaS-Lösungen gegenüber konventionellen Desktops ist ihre Fähigkeit, Kapitalaufwendungen in gewöhnliche Betriebsausgaben umzuwandeln.

Per VMware-Horizon-DaaS: ein Windows-Desktop auf einem Apple iPad
Per VMware-Horizon-DaaS: ein Windows-Desktop auf einem Apple iPad
(Bild: Filipe Pereira Martins und Anna Kobylinska)

Beim Einsatz von Horizon DaaS bleiben die Kosten für das betroffene Unternehmen fix und vorhersehbar. Das Unternehmen reserviert einen vorab definierten Block an Kapazitäten und kann diesen nach Belieben in einzelne Desktops aufteilen. Die Standardkonfiguration einer gewöhnlichen virtuellen Windows-Workstation schlägt monatlich mit einem Mindestpreis von 26 Euro (35 USD) zu Buche.

In der Standardkonfiguration wird jede virtuelle Maschine mit einer CPU, 2Gigabyte Arbeitsspeicher und 30 Gigabyte Datenspeicher provisioniert. Die Kapazitäten der betreffenden Desktops lassen sich hierbei maßgeschneidert anpassen, um den individuellen Bedürfnissen von bestimmten Endanwendergruppen wie beispielsweise Ingenieuren gerecht zu werden. Horizon DaaS unterstützt verschiedene Windows-Editionen wie etwa die 64-Bit-Version von Windows 8 oder Windows Server 2012.

Die virtuellen Desktops bieten Unterstützung für USB, Multimedia-Wiedergabe und Unified Communications. Der VMware DaaS-Dienst ist sogar in der Lage, gängige Gesten der Benutzer berührungssensitiver Displays in nicht-Touch-fähigen Anwendungen in solche Ereignisse zu übersetzen, die das gewünschte Verhalten zur Folge haben. Mobile Benutzer, die zwischen Apple- und Microsoft-Produkten im Laufe eines Arbeitstages hin und her wechseln, können bei Bedarf das Scroll-Verhalten des virtuellen Desktops spiegeln, um ihre gewohnte Arbeitsweise nicht umlernen zu müssen.

Betriebsmodi von Horizon DaaS

Die Anwender können Horizon DaaS wahlweise als einen reinen Cloud-Dienst zum Beispiel von einem VMware-Partner beziehen, im eigenen Rechenzentrum in Eigenregie aufsetzen oder eine hybride Architektur implementieren. Unternehmen mit besonders hohen Ansprüchen an die Sicherheit dürften die beiden letzteren Möglichkeiten sicherlich sehr begrüßen. Der Anwender ist jedenfalls nicht auf eine bestimmte Cloud festgelegt.

Horizon DaaS unterstützt sowohl Windows Server- und Remote Desktop Services-Umgebungen (RDS) als auch reine Windows Client-Desktops. Letzteres ist potenziell im Hinblick auf die Kompatibilität mit einer Vielzahl unternehmensspezifischer Desktop-Anwendungen von kritischer Bedeutung.

Der Verbindungsaufbau unter Verwendung des Blas-Protokolls in einem HTML 5-fähigen Web-Browser
Der Verbindungsaufbau unter Verwendung des Blas-Protokolls in einem HTML 5-fähigen Web-Browser
(Bild: Filipe Pereira Martins und Anna Kobylinska)

Die Bereitstellung virtueller Desktops erfolgt wahlweise mit Hilfe des Microsoft RDP-Protokolls, mittels PCoIP unter Verwendung eines Horizon View-Clients oder über das VMwares Blast-Protokoll (TCP-Port 8443/TCP 22443 und 443 beim Management-Portal) in einem ganz gewöhnlichen HTML 5-fähigen Web-Browser.

Die Autoren:

Filipe Pereira Martins und Anna Kobylinska sind für McKinley Denali Inc. als IT-Consultants im Bereich der Enterprise-IT mit Schwerpunkt auf Datencenter-Sicherheit, Cloud-Lösungen tätig.

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