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Wie sich Zombies, Waisen und Agressive unter den VMs vermeiden lassen Der Weg in die Cloud – Fünf Tipps für die rechte Virtualisierung

| Autor / Redakteur: Emmet Florish / Ulrike Ostler

Einerseits: Die Evolution des Rechenzentrums schreitet mit atemberaubendem Tempo voran und macht es notwendig, sich mit dem Thema Virtualisierung und Cloud auseinanderzusetzen, wenn man nicht den Anschluss verpassen will. Andererseits: Unternehmen geben ihre IT-Umgebung dem freien Raum preis. Deshalb sind Informieren und Fortbilden Pflicht, ehe die ersten Schritte gewagt werden. Was ist zu beachten?

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Nur fünf Schritte bis zur Cloud; Solarwinds-Manager Emmet Florish hilft mit Tipps.
Nur fünf Schritte bis zur Cloud; Solarwinds-Manager Emmet Florish hilft mit Tipps.
( Archiv: Vogel Business Media )

Die Cloud ist nur schwer zu umreißen, versucht man sie mit bisherigen Maßstäben und bekannten Konzepten zu erfassen. Doch sollte sich ein jeder klar werden, worauf er sich einlässt.

Die folgenden fünf Tipps sollen bei der Entwicklung einer Virtualisierungs-Strategie unterstützen und den Start in die Cloud erleichtern.

1. Riskieren Sie den Blick über den Tellerrand

Ganzheitlich zu denken und das große Ganze zu sehen war von jeher ein Problem für Management-Tools, die entwickelt wurden, um Systeme, Netzwerkkomponenten oder Speicher wie einzelne Schubladen zu verwalten. Jetzt sehen wir eben dieses Problem bezogen auf Virtualisierungs-Management-Tools, die nur auf Leistung, Konfiguration, Kapazität oder Chargeback ausgerichtet sind.

In virtualisierten und Cloud-Infrastrukturen braucht man einen Ansatz, der die Komplexität und Dynamik der zugrunde liegenden Beziehungen und Abhängigkeiten von Konfiguration, Kapazität, Leistung und Anwendungen erfasst und die Korrelationen für den Benutzer automatisch darstellt.

Neue Rechner-Architekturen

Virtualisierung, Cloud Computing und Converged Infrastructures wie „Cisco UCS“, „Dell VIS“, „EMC vBlocks“ und „HP Matrix“ stellen die althergebrachte Rollen- und Aufgabenverteilung in IT-Abteilungen in Frage. Diese neuen Konzepte erfordern IT-Teams, die sich nicht länger an den eingefahrenen Rollen (Netzwerkadministratoren, Speicheradministratoren und Systemadministratoren) orientieren, sondern übergreifende Kompetenzen anstreben und dabei von IT-Management-Lösungen unterstützt werden, die auf eine zusammengeführte, einheitliche Verwaltung und ein entsprechendes Infrastruktur-Management ausgerichtet sind.

Denn die Voraussetzung für eine zuverlässige Virtualisierung kritischer Geschäftsanwendungen ist, dass die Administratoren die virtuellen Konfigurationen voll und ganz verstehen, über zuverlässige Kapazitäten verfügen und das einwandfreie Funktionieren der Virtualisierung genau und übersichtlich überwachen können. Alles beginnt mit der Erstellung eines Mappings der Abhängigkeiten der Anwendung, das die Wechselbeziehungen zwischen Ihren Anwendungsdiensten und der zugrunde liegenden Infrastruktur herausstellt. Kapazitäts-, Leistungs- und Konfigurationsmanagement müssen bereitgesellt werden.

2. Lernen Sie, die Problemen kennen und damit umzugehen

Es ist wichtig, dass beim Übergang von einer traditionellen Rechenzentrumsarchitektur zu einer dynamisch-skalierbaren, virtualisierten IT-Umgebung nicht einfach die bisherigen Probleme hinter sich lassen und vergessen. Auf dem Weg zur eigenen Cloud werden viele feststellen, dass sie sich zwar mit neuen Problemen auseinandersetzen müssen, denen aber ähnliche Ursachen zugrunde liegen. Zudem müssen sich Admins mit den völlig anderen Konzepten vertraut machen, die Ihre neue Umgebung auf verschiedene Weise betreffen können.

Dazu ein Beispiel: Viele IT-Administratoren kennen das gemeinhin als Server Sprawl bekannte Phänomen der nicht vollständig ausgelasteten oder doppelt vorhandenen Server-Ressourcen nur zu gut. Hierzu kommt es oftmals aufgrund der Maxime: Für jede Anwendung ein Server.

weiter mit: Was ist VM Sprawl?

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