Oracle-Kunden beklagen Service- und Kommunikationswüste

Der steinige Weg von Oracle zum One-Stop-Shop

04.08.2011 | Autor / Redakteur: Kriemhilde Klippstätter / Ulrike Ostler

„Das Oracle vom Silicon Valley“ blickt bis 2015. Soweit reicht derzeit die Roadmap für SPARC-Rechner; Tarot-Karten-Bild: Wikipedia
„Das Oracle vom Silicon Valley“ blickt bis 2015. Soweit reicht derzeit die Roadmap für SPARC-Rechner; Tarot-Karten-Bild: Wikipedia

Die Zukunft von Sparc-Servern

Kurz Nach der Übernahme von Sun kündigte Oracle eine Roadmap (Oracle Sun SPARC/Solaris Roadmap, Juni 2011 (PDF)) für die Sparc-Server der T- und M-Serie sowie dem passenden Betriebssystem Solaris an. Bislang, das muss man feststellen, hat die Company Wort gehalten.

SPARC System Trajectory; Übersicht: Oracle
SPARC System Trajectory; Übersicht: Oracle

Noch im September 2010 wurde der Sparc-Chip „T3“ präsentiert, der mit 16 Prozessorkernen und jeweils acht Threads sowie einer Taktfrequenz von 1,65 GHz aufwartet. Bis 2015 soll sich laut Planung die Anzahl der Prozessorkerne vervierfachen (siehe: Übersicht „SPARC System Trajectory“)

Zugleich soll die Anzahl der Threads, die parallel abgearbeitet werden können, um den Faktor 32 und die Hauptspeichergröße um das 16-fache ansteigen. Parallel zum Chip kündigte die Company die passenden T3-Server an: einen Blade-Rechner und drei Rack-Server.

Es wird erwartet, dass Firmenchef Ellison auf der Hausmesse „OpenWorld“ im Herbst den Nachfolger Chip „Sparc T4“ vorstellen wird. Er soll aber über nur noch acht Prozessorkerne mit ebenfalls acht Threads je Core verfügen.

Aussicht auf T4

Allerdings dürfte es sich um neuartige Cores mit quasi VIP-Priorisierung handeln: Einer besonders wichtigen Anwendung soll es möglich sein, einen der acht Threads eines Kerns zu besetzen und sich für diesen Core alle Ressourcen zu sichern, was die Leistung dieses Threads natürlich in die Höhe schnellen lässt; siehe: Conversations with Oracle Innovators: Q&A with Rick Hetherington.

Laut Richard Hetherington, Vice-President of Hardware Development, soll der Sparc T4 bis zu fünfmal schneller sein als der Vorgänger T3 bei single-threaded Funktionen. Wie die neue Kern-Technik Solaris und Applikationen beschleunigt, können ausgewählte Kunden in einem Beta-Programm bereits testen. Ebenfalls im Herbst dürfte dann auch die lange erwartete Version 11 von Solaris zu sehen sein.

Weiter im Angebot bleiben die Server vom Typ „Sun Fire“ und Sun Blades mit Intels Xeon-Prozessoren, die „Netra“-Server auf Basis von AMD x-86-CPUs, sowie das Spezialangebot für Telecoms aus der „Netra“-Reihe, die es mit Sparc- oder x86-Prozessoren gibt.

weiter mit: Bei Highend-Speicher: Ellison setzt auf Ellison

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