AMD-System aus hüllenlosen Servern ist für Openstack validiert

Der Seamicro-Server SM15000 erhält die Rackspace-Weihen

| Redakteur: Ulrike Ostler

Eines der Motherboards für Searmicro-Server.
Eines der Motherboards für Searmicro-Server. (Bild: AMD)

Mit „Searmicro“-Servern bietet AMD konvergente Systeme nicht nur mit eigenen Prozessoren, sondern auch Intel-inside an. Bisher allerdings ist die extrem skalierbare und Energie-effiziente Technik noch nicht weit verbreitet. Doch das scheint sich zu ändern.

Der Server "SM15000" von AMD, der sowohl Storage als auch Networking integriert, gilt als das System mit der derzeit höchsten Dichte bei gleichzeitig unschlagbar hoher Energie-Effizienz. Auf 10 Höheneinheiten sind 512 Cores miteinander verbunden.

Das System bietet zudem Konnektivität von 160 Gigabits I/O und bis zu 5 Petabytes Storage durch eine 1,28 Terabyte Supercompute-Fabric mit der Bezeichnung „Freedom Fabric“. Top-of-the Rack-Switches erübrigen sich durch diese genauso wie Terminal Server, Hunderte an Kabeln und Tausende an, laut AMD, “unnötigen", Komponenten. Das mache das Design und den Betrieb von Rechenzentren sowohl einfach als auch effizient.

Die Searmicro-Server-Familie unterstützt sowohl die AMD-eigenen Prozessoren „Opteron 4300“ als auch die Intel-Technik „Xeon E3-1260L“ („Sandy Bridge“) und „E3-1265Lv2“ („Ivy Bridge“) und „Atom N570“.

Seamicro in der Private Cloud

Jetzt kann AMD gleich mit zwei Erfolgen für das System aufwarten. Zum einen ist der Server von Service-Provider Rackspace für dessen „Private Cloud“ zertifiziert. Die System werden Teil der Openstack-Infrastruktur von Rackspace, insbesondere für zwei Services: „Nova in a Box“ und „Swift in a Rack“.

Diese wiederum gehören effizientesten Compute- und Storage-Diensten, die derzeit angeboten werden und für Openstack validiert sind. Die „Private Cloud“ von Rackspace existiert seit August des vergangenen Jahres und bedient Tausende von Organisationen in etwa 125 Ländern.

Ergänzendes zum Thema
 
Infos zu Openstack

Sinn und Zweck des Angebots ist es das Management von großen Compute, Storage und Netzwerk-Pools zu vereinfachen. Referenz-Architekturen und geprüfte Kriterien für Openstack-Lösungen helfen dabei, die Leistung konstant zu halten sowie Wartungsfähigkeit und Kompatibilität zu gewährleisten.

SM10000 verkauft Möbel

Die Rackspace-Zertifizierung der Seamicro-Server gilt für den folgenden Rahmen:

  • Openstack Compute (Nova in a Box) skaliert horizontal und lässt sich mit Legacy- und Third-Party-Systemen verbinden.
  • Openstack Object Store (Swift in a Rack) stellt ein extrem skalierbares, redundantes Storage System dar.

Außerdem kommt das System “SM10000-XE” bei Online-Verkäufer Wayfair, er Möbel und sonstige Einrichtungsgegenstände verkauft, zum Einsatz. Dort sorgt der Server für doppelte Computing-Power und 50 Prozent weniger Energie-Aufnahme.

Das System SM 10000 lässt sich mit folgenden Komponenten konfigurieren: 64 x 2.4 GHz Intel “Sandy Bridge” x86 Processoren, 384 x 1,66 GHz Intel Atom x86-64 und 256 x 1.6 GHz Intel Atom x86-64
Das System SM 10000 lässt sich mit folgenden Komponenten konfigurieren: 64 x 2.4 GHz Intel “Sandy Bridge” x86 Processoren, 384 x 1,66 GHz Intel Atom x86-64 und 256 x 1.6 GHz Intel Atom x86-64 (Bild: AMD)

Das System SM10000-XE enthält 256 CPU-Kerne und befähigt zu einer Bandbreite von 1,28 Terabits pro Sekunde. Auch dieses System unterstützt das Fabric-System Seamicro Freedom.

Was meinen Sie zu diesem Thema?

Schreiben Sie uns hier Ihre Meinung ...
(nicht registrierter User)

Zur Wahrung unserer Interessen speichern wir zusätzlich zu den o.g. Informationen die IP-Adresse. Dies dient ausschließlich dem Zweck, dass Sie als Urheber des Kommentars identifiziert werden können. Rechtliche Grundlage ist die Wahrung berechtigter Interessen gem. Art 6 Abs 1 lit. f) DSGVO.
Kommentar abschicken
copyright

Dieser Beitrag ist urheberrechtlich geschützt. Sie wollen ihn für Ihre Zwecke verwenden? Infos finden Sie unter www.mycontentfactory.de (ID: 37969200 / Stromsparende Server und RZ-Komponenten)