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Neue OpenCL-Basis im AMD APP SDK soll Anwendungen für AMD-Hardware optimieren Der AMD-Zukauf SM10000-XE Server ist Citrix Ready

| Redakteur: Ulrike Ostler

Kürzlich hat AMD Searmicro übernommen, einen Hersteller von Servern mit Intel-Chips. Nun ist das Produkt „SM10000-XE” Server für die Virtualisierungstechnik „Xen Server 6“ von Citrix zertifiziert. Außerdem stellt der Chiphersteller das Tool „AMD APP SDK 2.7” vor, das OpenCL unterstützt und die Anwendungsentwicklung für CPUs, GPUs und APU von AMD optimieren kann.

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Der 64-bit-Seamicro-Server "SM 1000-XE" entspricht 32 1-RU-Socket-Hex-Core-Servern + Disk, 2 Gigabit Ethernet Switches, 2 Terminal Server und einem Load Balancer.
Der 64-bit-Seamicro-Server "SM 1000-XE" entspricht 32 1-RU-Socket-Hex-Core-Servern + Disk, 2 Gigabit Ethernet Switches, 2 Terminal Server und einem Load Balancer.
(Bild: Seamicro/AMD)

Der Server mit der Bezeichnung SM10000-XE gehört zu den innovativsten im Markt; nach AMD-Angaben braucht das System lediglich die Hälfte der Energie vergleichbarer Computer und nur ein Drittel des Platzes bei 12 mal größerer Bandbreite: 10 Gigabit pro Socket beziehungsweise 2.5 Gigabit pro Core.

Darüber hinaus erübrigt der das Plug-and-Play-System mit 10 Rack-Units Switches und Load-Balancer. Der Computer SM10000-XE basiert auf dem Searmicro-eigenen Fabric-ASIC „Freedom”, auf den drei Patente gemeldet sind:

  • Die Seamicro Input/Output (I/O) VirtualizationTechnik, die drei Komponenten vom Motherboard verbannt: CPU, DRAM und den ASIC. Das bewirkt, dass das Board viel kleiner ausfällt als sondt übrlich.
  • Die Seamicro „TIO”-Technik (Turn It Off), die dazu beiträgt, dass der Energieverbrauch klein gehalten wird. Wird die CPU nicht genutzt, lässt sie sich sowie andere Chipset-Funktionen ausschalten.
  • Dazu kommt die Funktion „Freedom Supercompute Fabric”. Diese verbindet die kleinen Energie-effizienten Motherboards mit einer Bandbreite von 1,28 Terabit pro Sekunde. Die Funktion sitzt auf mehreren Freedom ASICs und bildet einen mehrdimensionalen Torus, Ring.

Das neue OpenCL im Development-Kit

OpenCL (Open Computing Language) indes ist eine standardisierte Schnittstelle für uneinheitliche Parallelrechner, die ursprünglich einmal von der Firma Apple entwickelt wurde. Dazu gehört die Programmiersprache „OpenCL C“. Das Software Development Kit (SDK) AMD APP SDK in der Version 2.7 unterstützt nun OpenCL 1.2.

Der Hersteller beansprucht damit der erste zu sein, der Konformität zu dieser Implementation und zu C++ umgesetzt hat. Es sei damit möglich, C++-Wrapper-APIs und die AMD C++ Kernel anzusprechen; AMD GPUs, APUs und Multi-Core CPUs lassen sich optimiert ansprechen. Das gilt derzeit für die zweite Generation an APUs der AMD A-Serie und GPus der „AMD Radeon HD 7000“-Serien.

Zudem hat AMD das Tool-Kit mit einer aktuellen Version des „gDEBugger“ ausgestattet sowie den Profiler und Kernel -Analyzer.

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