Online USV-Systeme: Zinto E-Serie nutzt ein neues Protokoll Dem Blackout per USB vorbeugen

Autor / Redakteur: Ludger Schmitz / Ulrike Ostler

Ein in der USV-Welt bisher nahezu unbekanntes Power-Device-Protokoll nutzt die „Zinto E“-Serie. Sie lässt sich für Server und industrielle Anwendungen verwenden.

Auch wenn es zappeduster wird, sollte die USV-Power noch reichen für Datensicherung und geordnetes Herunterfahren der Anwendungen.
Auch wenn es zappeduster wird, sollte die USV-Power noch reichen für Datensicherung und geordnetes Herunterfahren der Anwendungen.
(Bild: Online USV-Systeme AG)

Es gibt sie im Tower-Format oder belegt im Rack zwei Höheneinheiten: Die Zinto E-Serie ist mit den Modellen 800, 1000, 1500, 2000 und 3000 in verschiedenen Leistungsklassen erhältlich. Das Modell 1000 lässt 23 Minuten Zeit, um bei Stromausfall noch Daten zu sichern und Anwendungen geordnet herunterzufahren. Das Modell 1500 hat eine Wirkleistung von 1300 Watt. Die Systeme laufen geräuschlos und ermöglichen einen Batteriewechsel im laufenden Betrieb, ohne die angeschlossenen Verbraucher abschalten zu müssen.

Das Power-Device-Protokoll von USB genutzt

Ein seltenes Merkmal der Zinto-Reihe ist die neue USB-Schnittstelle mit HID Power-Device-Protokoll. Sie ermöglicht Management und Monitoring grundlegender USV-Funktionen ohne Installation zusätzlicher Software. Über die Energieoptionen erkennt das Betriebssystem (Win, Mac, Linux) die USV-Anlage selbstständig. Das HID Power-Device-Protokoll ermöglicht außerdem das Management gehärteter Linux-Betriebssysteme direkt durch die USV-Anlage.

Bei Network-Attached-Storage (NAS), zum Beispiel in kostengünstigen privaten Cloud-Lösungen für Unternehmen, muss lediglich der direkte USB-Anschluss des NAS an die USV-Anlage vorgenommen und die USV-Funktion im webbasierenden NAS-Menü aktiviert werden. Danach lassen sich vollautomatische Datensicherung und Shutdown unproblematisch auf dem NAS direkt einstellen.

Die Zinto-Systeme sind bei der Online USV-Systeme AG in München erhältlich. Die Preise liegen zwischen 312 und 1600 Euro.

* Ludger Schmitz ist freiberuflicher Journalist in Kelheim.

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