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Firmengründer kauft Konzern zurück Dell-kauft-Dell-Deal abgeschlossen

| Redakteur: Dr. Stefan Riedl

25 Jahre nach dem Börsengang werden die Aktien des Dell-Konzerns nicht mehr auf dem Aktienparkett gehandelt. Firmengründer Michael Dell kaufte den Konzern zurück.

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Firmengründer Michael Dell darf den Konzern zurückkaufen.
Firmengründer Michael Dell darf den Konzern zurückkaufen.
(Bild: Dell)

Im Schulterschluss mit den Finanzinvestoren von Silver Lake kaufte Firmengründer Michael Dell den Dell-Konzern nach einem monatelangen Verhandlungspoker von den Aktionären zurück.

Dieser Deal kostete den Namensgeber und Silver Lake fast 25 Milliarden US-Dollar.

Zähe Verhandlungen

Geplant ist die Übernahme schon seit Monaten. Mehrfach wurde die Abstimmung verschoben. Nach einer Aufstockung der Offerte für Aktionäre räumte dann auch Michael Dells härtester Kontrahent im Übernahmepoker, der Großaktionär Carl Icahn, im September das Feld.

Raus aus dem Börsenumfeld

Viele Marktbeobachter begrüßen vor diesem Hintergrund den Abschied vom Börsenparkett, denn sie gehen davon aus, dass außerhalb des hektischen Börsenumfeldes eine Restrukturierung besser umsetzbar sein wird.

Zeitlicher Horizont

Der Konzern ist dann nämlich beispielsweise davon befreit, vierteljährlich eine Bilanz vorzulegen, was Investitionen erleichtert, die sich erst in der längeren Zeitperspektive auszahlen. Dazu passt Michael Dells Kommentar zur Übernahme: „Für Dell beginnt ein aufregendes neues Kapital als privates Unternehmen.“

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