Neuvorstellung auf der VMworld

Dell erweitert sein VDI-Angebot

| Redakteur: Wilfried Platten

Mehr Power für VDI: Dell setzt im Poweredge VRTX jetzt neue Ivy-Bridge-Prozessoren ein.
Mehr Power für VDI: Dell setzt im Poweredge VRTX jetzt neue Ivy-Bridge-Prozessoren ein. (Bild: dell)

Im Rahmen der VMworld Europe 2013 in Barcelona (siehe: Link) hat Dell eine Reihe von Neuheiten für virtuelle Desktop-Infrastrukturen (VDI) vorgestellt.

Die VDI-relevanten Ankündigungen betreffen drei Produkte und Services aus dem Portfolio von Dell:

  • Ein neuer Thin Client mit Unterstützung für PCoIP (PC-over-IP).
  • Funktionale Erweiterungen für den „Poweredge VRTX“ Server.
  • Neue Features für die Desktop-as-a-Service-On-Demand-Lösung (DaaS).

Der neue Thin Client hört auf die Bezeichnung „Wyse D10DP“, unterstützt das PCoIP-Protokoll und soll dank der „ThinOS“-Firmware immun gegen Viren sein. Er basiert auf der jüngsten AMD-Dual-Core-APU (APU = Accelerated Processor Unit) und enthält Selbstverwaltungs-Technologien. Laut Hersteller fährt er in weniger als zehn Sekunden hoch und bietet mit seiner Unterstützung für drahtlose Netzwerke und mehrere parallele Sitzungen ideale Voraussetzungen für den Einsatz in Horizon-View-Umgebungen von VMware.

Mehr Power für den Poweredge

Die den Poweredge VRTX Server betreffenden Änderungen umfassen die neuen „Ivy-Bridge“-Prozessoren von Intel, eine verbesserte Grafikleistung für anspruchsvolle Anwendungen sowie die Unterstützung von Unified Communications. Die Ivy-Bridge-Prozessoren sollen mehr Power für VDI-Anwendungen bereitstellen.

Der VRTX Server unterstützt jetzt auch virtualisierte 3D-Grafiken mit „VMware View sVGA“ und vDGA sowie „Nvidia GRID K1 und „K2“ GPUs. Ebenfalls möglich sind nun die Nutzung von Unified Collaboration und VoIP mit „Microsoft Lync 2013“.

Cloud-basierte virtuelle Desktop-Lösung

Die Desktop-as-a-Service-On-Demand-Lösung (DaaS) von Dell wurde um Features der mandantenfähigen VDI-Plattform von Desktone erweitert. Sie bietet nun unter anderem sitzungsbasierte Desktops, veröffentlichte Anwendungen, persistente und nicht-persistente Windows-7- und Windows-XP-Desktops sowie RSA-Authentifizierung.

„Indem wir durch unsere Innovationen die Kosten für die Desktop-Virtualisierung weiter drücken, machen wir diese Technologie zu einer überzeugenden Alternative für immer mehr Unternehmen“, sagt David Angwin, Director for Global Field and Channel Marketing für den Bereich Dell Cloud Client Computing.

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