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Zero-Clients und Storage-Arrays von Dell Dell erweitert Portfolio für die Desktop-Virtualisierung

Autor / Redakteur: Michael Hase / Michael Hase

Dell bringt mehrere Angebote für die Desktop-Virtualisierung auf den Markt. Zu den Neuheiten zählen Zero-Clients und Storage-Arrays. Ergänzt wird die Produktoffensive um drei Referenzarchitekturen.

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Dell setzt bei der Desktop-Virtualisierung auf umfassende Lösungskonzepte.
Dell setzt bei der Desktop-Virtualisierung auf umfassende Lösungskonzepte.
(© Orlando Florin Rosu - Fotolia.com)

Der IT-Konzern Dell zielt bei der Desktop-Virtualisierung auf umfassende Lösungskonzepte ab. Daher bringt der Hersteller jetzt nicht nur neue Endgeräte und Storage-Systeme auf den Markt, sondern stellt auch drei Referenzarchitekturen vor. Sie sollen Unternehmen als Blaupause für den Aufbau von Virtuellen Desktop-Infrastrukturen (VDI) dienen.

Dell sei nun in der Lage, „umfassende Lösungen für die Desktop-Virtualisierung vom Rechenzentrum bis zur Cloud anzubieten“, betont Tarkan Maner, Vice President Cloud Client Computing bei Dell. Das Portfolio erfülle sämtliche Anforderungen von Unternehmen in puncto Sicherheit, Verfügbarkeit und Kontrolle.

Clients für VMware View

Als neue Endgeräte stellt Dell zwei Zero-Clients des Anbieters Wyse vor, den der IT-Konzern erst im Frühjahr dieses Jahres übernommen hat. Bei den Clients handelt es sich um die Modelle "Wyse P25" und "Wyse P45", die für die VDI-Software "VMware View" ausgelegt sind.

Die kompakten und Energie-effizienten Geräte lassen sich laut Dell über ein zentralisiertes Management einfach in Betrieb nehmen und konfigurieren. Der neue "Tera2-PCoIP"-Prozessor von Teradici ermöglicht die Nutzung grafikintensiver Anwendungen wie CAD, 3D-Modellierung und Videoschnitt. Caching auf Client-Seite soll die Anforderungen an die Netzwerkbandbreite senken. An den Wyse P25 lassen sich zwei, an den Wyse P45 bis zu vier Monitore anschließen.

Schutz vor „Boot-Storm“

Am Backend unterstützen neue Storage-Arrays die Bereitstellung virtueller Desktops. Bei den Systemen "Equallogic PS6510ES" (10-Gigabit-Ethernet) und "PS6500ES" (1-Gigabit-Ethernet) kombiniert Dell erstmals Laufwerke für High-Performance (SSD) und High-Capacity (NL-SAS) in einem Array für 48 Drives. Pro Array stehen bis zu 85 Terabyte, pro Gruppe bis zu zwei Petabyte Speicherplatz bereit.

Mit dieser Kapazität sind die Systeme in der Lage, speicherintensive Umgebungen mit einer großen Zahl an Anwendungen zu versorgen. Dazu zählen insbesondere VDI-Implementierungen.

Außerdem beherrschen die Equallogic-Arrays automatisches Storage-Tiering (AST), den dynamischen Wechsel zwischen unterschiedlich schnellen Laufwerken. Diese Funktion soll verhindern helfen, dass Performance-Engpässe entstehen, wenn sich mehrere hundert Nutzer gleichzeitig mit ihrem virtuellen Desktop anmelden („Boot Storm“).

Darüber hinaus ermöglichen die neuen Equallogic Integration Tools für VMware 3.5 ein zentralisiertes Management über die VMware-vCenter-Konsole.

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