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Dell World 2013 in Austin Dell - ein Startup und sein Risiko

| Autor / Redakteur: Kriemhilde Klippstätter / Ulrike Ostler

Dell ist wieder in der Hand von Dell, so lautet die Botschaft, die Michael Dell zum Auftakt der dritten Dell World verkündete. Nach der gewonnenen Übernahmeschlacht mit Carl Icahn hat die Company nun den Status, „das größte Startup der Welt“ zu sein.

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Im Ausstellungsbereich der dritten DellWorld, zu der das Unternehmen rund 6000 Besucher begrüßen konnte.
Im Ausstellungsbereich der dritten DellWorld, zu der das Unternehmen rund 6000 Besucher begrüßen konnte.
(Bild: Ostler)

Als Gründe für die Reprivatisierung nannte Michael Dell vor allem das kurzfristige Denken der Aktionäre, die eine Company nur von Quartal zu Quartal beurteilten, ansonsten aber die Entscheidungen beeinflussten: „Es waren vielen Hände, die am Steuerrad drehten“.

Das hat sich jetzt geändert, neuer und alter Firmenchef ist wieder Michael Dell, der in seiner Keynote in Austin erklärte, insbesondere das unternehmerische Denken wieder fördern zu wollen – im eigenen Haus aber auch bei den Kunden.

Das Convention Center in Austin, in dem vergangene Woche die dritte DellWorld stattfand.
Das Convention Center in Austin, in dem vergangene Woche die dritte DellWorld stattfand.
(Bild: Dell)

Die finanzielle Lage sei gut, die Umsatzzahlen lägen im zweistelligen Bereich und höher als bei der Konkurrenz. Finanzchef Brian Gladden kündigte „aggressive“ Investments und erhöhte Präsenz an. Insbesondere hat Dell die neuen aufstrebenden Märkte im Visier, dazu zählen jetzt auch in starkem Maße Russland und Afrika, wie Aongus Hegarty, Dells President für Europa, Mittleren Osten und Afrika, im Interview erklärte.

siehe auch die Bildergalrie zur "DellWorld 2013"

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