Geschwindigkeitsvorteile bei asynchroner Datenreplikation

Datenverlust verhindern: Doubletake bietet ergänzende Lösungen

09.07.2008 | Redakteur: Ulrich Roderer

Asynchrone Datenreplikation verkürzt Ausfallzeiten ohne die Performance zu verringern
Asynchrone Datenreplikation verkürzt Ausfallzeiten ohne die Performance zu verringern

Vermeintlich unfehlbare RAID-Speicher erweisen sich oft als weit weniger zuverlässig als vom Hersteller versprochen. Wenn mehr als eine Festplatte oder gar der Controller ausfällt,

Asynchrone Replikation holt die Daten nach einem Hardware-Ausfall in Minuten wieder zurück. Aber auch Bedienungsfehler lassen sich mit der passenden Software schnell ungeschehen machen.

Vermeintlich unfehlbare RAID-Speicher erweisen sich oft als weit weniger zuverlässig als vom Hersteller versprochen. Wenn mehr als eine Festplatte oder gar der Controller ausfällt, ist es schnell vorbei mit redundanten Datenbeständen.

Und viele Backup-Konzepte funktionieren hervorragend so lange nichts passiert. Setzt ein Hardware-Defekt dann doch einmal die EDV matt, stellt sich nicht selten heraus, dass das Tape-Backup nur ein trügerisches Gefühl der Sicherheit vermittelt hat. Denn die Medien sind oft unzuverlässig. Studien zufolge berichten über 40 Prozent der befragten IT Manager, dass sie innerhalb der letzten 12 Monate mindestens einmal bei dem Versuch gescheitert seien, Daten vom Band wieder herzustellen.

Aber auch wenn die Wiederherstellung gelingt: Der Schaden bleibt beträchtlich. Da die Backups in der Regel nachts gezogen werden, bedeutet ein Hardware-Defekt um 17:30 dass ein ganzer Tag Arbeit unwiederbringlich im Daten-Nirvana ist. Summiert man dann die Stunden, in den vergeblich gearbeitet wurde, rechnet sich schnell eine Replikationslösung.

Rechtzeitig vorsorgen

Um den Schutz und die Verfügbarkeit von Daten zu verbessern, gibt es zahlreiche Ansätze. Man kann Systemarchitekturen natürlich von Grund auf redundant auslegen. Doch auch das schützt nicht vor Ausfällen, die durch Systemüberlastung, Benutzer, Applikationen oder lokale Katastrophen verursacht werden − und gerade das sind die häufigsten Gefahren. Zudem sprengen vollständig redundante Umgebungen fast jedes IT-Budget.

Auch lokale Microsoft-Cluster erhöhen die Verfügbarkeit, erfordern aber identische Server-Konfigurationen und Enterprise- oder Datacenter-Versionen von Windows Server. Und das geht ordentlich ins Geld. Zudem sind auch solche Cluster nicht für echtes Disaster Recovery geeignet, da sie sich am selben Ort befinden. Wenn es dort brennt, sind alle Daten verloren. Das gemeinsam genutzte Plattensubsystem ist außerdem ein „Single Point of Failure“. Selbst wenn sie unzweifelhaft für mehr Sicherheit sorgen, sind Microsoft-Cluster also kein Allheilmittel.

Sicherheit auslagern

Anders sieht es aus, wenn das Backup-Platten-Subsystem räumlich getrennt vom produktiven System installiert wird, etwa in einem sicheren Rechenzentrum oder einer anderen Niederlassung. Dann ist mit geeigneten Replikationstechniken eine schnelle Wiederherstellung der aktuellen Datenbestände möglich.

Bei der Replikation wird einmalig der gesamte Datenbestand auf einem entfernten Array gespiegelt; anschließend wird diese Kopie immer dann aktualisiert, wenn sich im Original etwas ändert. Da auch hier auf Platten gesichert wird, ist Replikation ein sehr zuverlässiges Verfahren, das zudem eine sehr schnelle und praktisch simultane Datensicherung zulässt. Allerdings gibt es verschiedene Replikations-Technologien, und nicht jede ist gleichermaßen für das Backup auf ausgelagerte Speicher geeignet.

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