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Datenrettung bei Sharepoint-Servern ist nicht schwer

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Keine Wiederherstellung ohne LDF

Die Protokolldateien zum Beispiel zur Änderung der Einzeldokumente und die neu anfallenden Metadaten werden zuerst im Cache-Speicher abgelegt, bevor die Daten endgültig auf Festplatten geschrieben werden. Würden also nur .mdf- und .ndf-Daten gerettet, wäre die Datenbank nicht aktuell.

Eine Rettung von Share-Point-Daten ist im Prinzip aber die Rekonstruktion der bestehenden Datenbank durch Abrufung der .mdf-, -.ndf- und -.ldf-Dateien.

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Ein Extrakt Wizard rekonstruiert also direkt aus der Datenbank heraus die Sharepoint-Datenbank und stellt die Daten dem Anwender zum einfachen Wiederherstellen durch Drag & Drop auf einen beliebigen Ort zur Verfügung: auf den Produktions-Server oder auf einen Recovery-Server.

Der direkte Zugriff auf die Datenbank sowie zusätzliche Möglichkeiten einer Recovery-Software erfüllen zahlreiche Kriterien für eine zuverlässige, komfortable und wirtschaftliche Wiederherstellung der Daten.

Solche Kriterien sind:

  • Metadaten dürfen nicht verändert werden: Metadaten wie Autor der Veränderung, ursprünglicher Autor, Erstellungsdatum, Uhrzeit oder auch Versionennummer dürfen nicht geändert werden. Denn sonst ist die aktuelle Version nicht mehr zu bestimmen oder keinem Anwender mehr zuzuordnen. Die Objekte der SQL-Datenbank sichern diese Metadaten und werden ebenso wiederhergestellt.
  • Komfortable Suche nach verschiedenen Kriterien: Je mehr Kriterien zur Verfügung stehen, um so einfacher lässt sich nach ihnen suchen. So kann man nach Autor, Datum, Benutzer, Dokumententyp oder auch nach Stichworten filtern.
  • Flexible Suche aus verschiedenen Quellen: Recovery-Lösungen sollten wie schon erwähnt direkt auf die Datenbank zugreifen. Darüber hinaus können sie aber auch selbst in nicht installierten Backups oder den zahlreichen Snapshots suchen.
  • Bei Backups kommen als Suchorte sowohl native SQL Server 2005-Backups und auch mit STSADMIN erstellte Farm-Level-Backups in Frage. Die im Laufe der Zeit erstellten Snaphots sollten bequem per Menü anwählbar sein. Besonders effektiv wird die Suche, wenn mehrere Quelldatenbanken gleichzeitig angesehen und durchsucht oder selbst File-Streams von Anhängen untersucht werden können.
  • Die Wiederherstellung soll möglichst flexibel gestaltet werden. Immer alles neu wiederherzustellen, wo man doch nur einzelne Objekte, Listen, Ordner, Bibliotheken oder nur einzelne Versionen eines Dokuments sucht, ist kosten- und zeitintensiv und lässt sich dann oft wirtschaftlich nicht mehr rechtfertigen. Ebenso wichtig ist die Wahlfreiheit bei der Wahl des Zielortes, um so ein Höchstmaß an Flexibilität zu gewährleisten.

weiter mit: Letzte Rettungsstation Labor

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