Datenbanken und System Center

Datenbankreplikate für Verwaltungspunkte

| Autor: Thomas Joos

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Bei der Verwendung eines Datenbankreplikats werden Daten nicht vom Standortdatenbankserver angefordert, sondern vom SQL-Server, auf dem das Datenbankreplikat gespeichert wird. Dadurch können Sie den Standard-SQL-Server deutlich entlasten.

Replikate sind eine Teilkopie der Standortdatenbank. Diese werden in einer eigenen SQL-Server-Instanz bereitgestellt. Primäre Standorte unterstützen ein dediziertes Datenbankreplikat für jeden Verwaltungspunkt am Standort, sekundäre Standorte unterstützen keine Datenbankreplikate.

Ein Datenbankreplikat kann von mehreren Verwaltungspunkten verwendet werden. Außerdem kann ein SQL-Server mehrere Datenbankreplikate bereitstellen. Dazu benötigen Sie aber mehrere Instanzen.

Auf dem Replikatserver muss nicht dieselbe Version oder Edition von SQL-Server wie auf dem Standortdatenbankserver ausgeführt werden. Wichtig ist nur, dass die Version von SCCM unterstützt wird.

Zur Replikation wird die SQL Server-Replikation des SQL-Servers verwendet. Diese muss auf allen beteiligten Servern installiert sein. Die Standortdatenbank muss das Datenbankreplikat veröffentlichen, die Server mit einem Datenbankreplikat müssen die veröffentlichten Daten abonnieren .

Zum Konfigurieren eines Datenbankreplikats müssen Sie auf dem Datenbankreplikatserver ein selbstsigniertes Zertifikat erstellen und jedem Verwaltungspunkt verfügbar machen

Wenn Sie einen Datenbankreplikatserver zum Bereitstellen mehrerer Datenbankreplikate konfigurieren, muss sich jedes Replikat in einer eigenen Instanz befinden.

Legen Sie auf dem Standortdatenbankserver fest, dass der SQL Server-Agent automatisch gestartet wird.

Erstellen Sie auf dem Standortdatenbankserver eine lokale Benutzergruppe mit dem Namen „ConfigMgr_MPReplicaAccess“. Das Computerkonto jedes Datenbankreplikatservers muss Mitglied der Gruppe sein.

Konfigurieren Sie auf dem Standortdatenbankserver eine Dateifreigabe mit dem Namen „ConfigMgr_MPReplica“. Der Benutzer „System“ muss Vollzugriff auf die Freigabe erhalten, die Gruppe „ConfigMgr_MPReplicaAccess“ das Recht zum Lesen, Lesen und Ausführen und  Ordnerinhalt auflisten

Führen Sie die gespeicherte Prozedur „spCreateMPReplicaPublication“ als Abfrage aus.

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