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22.06.2020

DataCore-Marktstudie: Software-Defined Storage ist jetzt Standardtechnologie in modernen IT-Abteilungen

Benutzer mit unterschiedlichen IT-Umgebungen kämpfen mit Verfügbarkeits-, Performace- und Flexibilitätsanforderungen – SDS wird mit Erfolg als Problemlöser eingesetzt.

DataCore Software veröffentlichte die Ergebnisse seiner achten Marktstudie “Storage Diversity Seen as Imperative to IT Modernization Efforts“. Die Umfrage richtete ihren Fokus auf die Bedürfnisse und Ideen in der Storagebranche mit Bezug auf den Stand der Technologie, Budgetplanung für 2020, die aktuellen und zukünftigen Deployment-Pläne und mehr. Insgesamt wurden 550 IT-Fachleute aus verschiedenen Branchen befragt. Untersuchungsziel war es, die Erwartungen und Erfahrungen derjenigen zu ermitteln, die derzeit eine Vielzahl von Datenspeicherinfrastrukturen, wie Software-Defined Storage (SDS), Hyperconverged Storage, Block-, Datei-, Objekt- und Cloud-Speicher nutzen oder evaluieren.

Die Umfrage ergab, dass die Befragten vor allem drei funktionale Ansprüche an ihre Speicherinfrastruktur haben: Hochverfügbarkeit, Geschäftskontinuität/Disaster Recovery und Kapazitätserweiterung ohne Betriebsunterbrechung. Viele der Umfrageteilnehmer antworten, dass ihre Storage-Systeme diese Erwartungen aber derzeit noch nicht erfüllen. Auch die begrenzte Flexibilität der Infrastruktur wurde als häufiger Mangel genannt.

Weitere Ergebnisse der DataCore-Marktstudie:

  • 73 % der Befragten verfügen über mehr als ein Rechenzentrum und 81 % über mehr als einen Speicheranbieter. In den meisten IT-Abteilungen ist die Speicherinfrastruktur heterogen – damit gehen zahlreiche Komplikationen einher.
  • Blockspeicher sind die erste Wahl für hochleistungsfähige, geschäftskritische Anwendungen wie Datenbanken und starke Primärspeicher.
  • Etwa die Hälfte des Marktes sucht nach Software-Defined Storage oder einer Hyperconverged Infrastructure (HCI), um die zukünftigen Anforderungen an primäre und sekundäre Speicher erfüllen zu können.
  • 86% der Befragten stimmen zu, dass Predictive Analysis für die Vereinfachung und Automatisierung des Speichermanagements wichtig sind.

Unternehmen haben seit Jahren mit einem beispiellosen Datenwachstum zu kämpfen, das aller Voraussicht nach sogar noch zunehmen wird. Der Bedarf an Geschwindigkeit, Agilität und Effizienz verstärkt die Nachfrage nach modernen IT-Infrastrukturlösungen, die Kostenersparnisse bringen und gleichzeitig eine höhere Skalierbarkeit, Qualität und Betriebseffizienz bieten.

Die COVID-19-Pandemie richtet in der Wirtschaft große Schäden an, schafft im Technologiebereich neue Spielregeln und verursacht Lieferengpässe sowie Budgetkürzungen. Unternehmen müssen deshalb einen anderen Weg als den Austausch und Ausbau von Hardware finden, um ihre Speicherressourcen ausschöpfen zu können. Unternehmen aller Branchen setzen daher verstärkt auf einen Software-Defined Ansatz, mit dem Speicher wesentlich intelligenter, effektiver und einfacher zu verwalten sind.

Viele Jahre lang dachte die Speicherbranche hardwarezentriert. Die Anwender standen SDS skeptisch gegenüber. Mittlerweile sind die Erfolge und Vorteile der Technologie aber so offensichtlich, dass SDS auf dem besten Weg ist, zum Standard für Speicherinfrastrukturen zu werden. 64% der Befragten erwägen den Einsatz von SDS entweder stark oder verwenden sie bereits standardmäßig.

Anwender, die bislang auf SDS verzichten, vermissen Flexibilität, Performance, Verfügbarkeit und Effizienz in ihrer Infrastruktur – genau die Aspekte, die in der Umfrage als größte Problembereiche genannt wurden. Laut Anwender sind dies die entscheidenden ökonomischen Argumente für eine SDS-Implementierung: eine zukunftssichere Infrastruktur, die Vereinfachung der Verwaltung unterschiedlicher Speichertypen und die Verlängerung der Lebensdauer bestehender Speicherressourcen.

“IT-Teams haben ihre Speicherkapazität schnell erweitert, teure neue Speicher-Arrays hinzugefügt und eine Reihe unterschiedlicher Punktlösungen eingesetzt, um mit den steigenden Anforderungen Schritt zu halten. Dadurch ist eine chaotische Speicherebene entstanden, die nach wie vor die Wurzel vieler IT-Probleme ist.”, so Gerardo Dada, Chief Marketing Officer bei DataCore. “Viele Unternehmen loten gerade die Möglichkeiten der Speicherkonsolidierung durch eine einzige und einheitliche Software-definierten Plattform aus. Mit dieser wollen sie ihre Primär-, Sekundär- und Archivspeicherebenen vereinfachen und optimieren, die durch moderne Technologien wie prädiktive Analysen und Künstliche Intelligenz verwaltet werden.“

Die Befragten stammen aus unterschiedlichen Organisationen und liefern statistisch signifikante Einblicke in die Anforderungen an Software-definierten Speicher für ein breites Spektrum von IT-Umgebungen. Die 550 Teilnehmer repräsentieren eine Reihe vertikaler Marktsegmente (Finanzdienstleister, Gesundheitswesen, Regierungen, Fertigung, Bildung, IT-Dienstleistungen und verwandte Branchen) und unterschiedliche Unternehmensgrößen, darunter solche mit weniger als 500 Mitarbeitern, zwischen 500 und 5.000 Mitarbeitern und mehr als 5.000 Mitarbeitern.

Die komplette DataCore-Studie können Sie hier downloaden:

https://www.datacore.com/document/8th-annual-storage-industry-report