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Maincubes profitiert vom Brexit Datacenter-Standort Deutschland: Eine gute Wahl

| Autor / Redakteur: Maincubes / Ulrike Ostler

Erste Unternehmen und Investoren sehen nach dem Brexit-Votum den seither beliebten Europa-Hub UK kritischer und tendieren dazu abzuwarten oder ihre Investitionen und IT gleich an einen passenden Ort auf dem europäischen Festland zu verlegen. „Alles richtig gemacht“, teilt Rechenzentrumsbetreiber Maincubes per Meinungsbeitrag mit.

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In Offenbach entsteht derzeit Maincubes One. Am 30. August 2016 war Grundsetinlegung.
In Offenbach entsteht derzeit Maincubes One. Am 30. August 2016 war Grundsetinlegung.
(Bild: Maincubes)

Auch internationale Rechenzentrumsbetreiber sehen den möglichen Austritt der Briten aus der EU kritisch. Wirtschafts- und IT-Experten sprechen davon, dass bereits heute neue oder geplante Rechenzentren entweder aufgeschoben oder sogar an einen anderen europäischen Standort verlegt werden (siehe: Computer Weekly).

Investoren sehen nach einem Brexit ein höheres Risiko für den freien Datentransfer zwischen der EU und UK. Derartige Reaktionen hatten Marktexperten bereits direkt nach dem Votum vorausgesagt und nun könnte sich diese Einschätzung bestätigen.

Auch die Immobilien Projektenwicklungs- und Investmentgesellschaft Art-Invest gehört zu den großen Investoren im Rechenzentrumsumfeld, die unter anderem auch die Maincubes-Rechenzentren finanziert. Die Strategie, mit „Maincubes one“ ein Rechenzentrum in Frankfurt am Main zu bauen und auch die Investitionen in das neu zugekaufte Rechenzentrum in Schiphol bei Amsterdam, erweist sich somit als richtig im Falle eines Brexit.

Kein Grund für Europa außerhalb der EU zu investieren

So war es seither für amerikanische oder asiatische Firmen sehr attraktiv, ihre europäische Zentrale in UK zu positionieren, um Kunden und weitere europaweit verteilte Geschäftsstellen von dort aus zu steuern und mit IT-Dienstleistungen zu versorgen. Die erhöhten Anfragen für Rechenzentrumsfläche von Unternehmen, die klassischerweise ihre Europazentrale in UK betreiben, zeigen konkrete Reaktionen auf das Brexit-Votum, auch bei Maincubes.

„Die Strategie, unsere Lokationen im ersten Schritt auf dem europäischen Festland auszubauen, hat sich bestätigt“, so Gunter Papenberg, Strategy & Marketing Director bei Maincubes. „Natürlich konnten auch wir das Brexit-Votum nicht voraussehen. Aber wir haben diverse strategische Wirtschaftsknotenpunkte in Europa für unseren Rechenzentrenausbau definiert, anstatt wie viele andere auf einen zentralen Punkt wie beispielsweise London zu setzen.“

Dies zahle sich nun aus. „Wir haben heute schon Anfragen von Unternehmen, die ein paar Monate zuvor wenig daran interessiert waren, ihre IT auf dem europäischen Festland zu etablieren. Denn weshalb sollte ein Unternehmen seine Zentrale und IT für Europa außerhalb der EU betreiben?“

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