Gleichstrom als Alternative zu bisherigen Stromversorgungen erleichtert Klimatisierung Das Rechenzentrum der Zukunft steht vor großen Herausforderungen an Backup, Disaster Recovery und Energieeffizienz

Autor / Redakteur: Heinz Schramm / Ulrich Roderer

Auch in Zukunft werden die Herausforderungen für Rechenzentren vielfältiger Natur sein. Wachsende Datenmengen und virtualisierte Umgebungen stellen neue Ansprüche an die Backup-Technologie. Stetig steigende Anforderungen durch gesetzliche Bestimmungen, wachsende Ansprüche der Unternehmen in Bezug auf Business Continuity und Verfügbarkeit der vorgehaltenen Anwendungen und Daten machen eine sichere Strategie für das Disaster Recovery unabdingbar. Dieser Artikel gibt Tipp, wie diesen Herausforderungen begegnet werden kann.

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Gleichstrom im Rechenzentrum als Alternative
Gleichstrom im Rechenzentrum als Alternative
( Archiv: Vogel Business Media )

Zu den grundsätzlichen Funktionen von Backup-Software zählt das Kopieren von Dateien bzw. kompletten Dateisystemen. Moderne Software-Pakete erstellen exakte Abbilder vollständiger Datenträger, inklusive Betriebssystemen, Systemkonfigurationen und Anwendungen. Geschäftskritische Daten müssen gesichert und zuverlässig migriert werden.

Früher war die Vorgabe relativ einfach: Der Vorgang musste schnell und sicher ablaufen. Gerade in Zeiten in denen Virtualisierung in Unternehmen betrieben wird und zunehmend gemischte Server-Umgebungen bestehen, haben sich die Anforderungen verändert. Heute und in Zukunft sollte darauf geachtet werden, dass ein gutes Datensicherungskonzept nicht nur die Datenübertragung zu und von physischen, sondern genauso von virtuellen Maschinen beinhaltet.

Die Spiegelung der Daten muss durchführbar sein ohne den Geschäftsbetrieb des Servers zu unterbrechen. Dies führt zu einer ständigen Verfügbarkeit der Rechner. Die Aufbewahrung von Datensicherungen sollte örtlich entfernt und in einer sicheren Umgebung erfolgen. Bei der Softwareauswahl sollte darauf geachtet werden, dass eine Management-Anbindung besteht. So sind die gesamten Abläufe der Datensicherung aller Systeme im Unternehmensnetzwerk von einer zentralen Stelle aus verfügbar und zu verwalten.

Diese Steuerkonsole sollte auf beliebig vielen Systemen im Netzwerk installiert werden können. Wenn beispielsweise drei Administratoren zusammen für die Datensicherung verantwortlich sind, so sollte sie auf den drei Systemen dieser Administratoren installiert werden. Es gilt zu beachten, dass die meisten Umgebungen nicht nur mit einem Betriebssystem arbeiten. Daher muss der Software-Hersteller die Möglichkeit bieten, Daten auch aus heterogenen Betriebssystemen über so genannte Agenten auszulesen. So sollte es möglich sein, Daten beispielsweise nicht nur von einem Windows- sondern auch von einem Linux-Server zu sichern. Das bedeutet, dass Windows- und Linux-Server im Netzwerk, ob physisch oder virtuell, mit nur einer Managementkonsole gesichert und gesteuert werden können. Eine solche zentrale Verwaltung spart viel Zeit und hohen Materialaufwand.

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