Rechenzentrumsklassen in der WAN-Optimierung gestalten die IT-Strategie neu Das neue Rechenzentrum für das neue Jahrzehnt

Autor / Redakteur: Tony Thompson / Ulrike Ostler

Das Augenmerk hat sich, wie seit über zehn Jahren nicht mehr, wieder auf die Rechenzentren gerichtet und mehr Unternehmen realisieren wieder strategische IT-Maßnahmen wie Datenwiederherstellung, Rechenzentrumskonsolidierung, Server-und Speicherzentralisierung und die Ausarbeitung der virtuellen Desktop Infrastruktur (VDI).

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WAN-Optimierung soll dafür sorgen, dass Daten aus dem einen Rechenzentrum nicht mit Verspätung im weit entferneten anderen ankommen. Bild: Michael Bührke/Pixelio
WAN-Optimierung soll dafür sorgen, dass Daten aus dem einen Rechenzentrum nicht mit Verspätung im weit entferneten anderen ankommen. Bild: Michael Bührke/Pixelio
( Archiv: Vogel Business Media )

Die Frage lautet: Wie kann man, da Rechenzentren wieder im Mittelpunkt stehen, sicherstellen, dass die Endnutzer unkomplizierten und kostengünstigen Zugriff auf die Daten haben, ohne jedoch bei der Sicherheit Kompromisse eingehen zu müssen und eine Katastrophe zu verursachen.

Die schlichte Notwendigkeit, Daten über weite Strecken zu transportieren und Kosten für WAN zu senken, war Auslöser einer gründlichen Untersuchung der WAN – Technologien. Daraus entstand eine neue Sparte der WAN-Optimierungstechnologie für Rechenzentren, die sich auf verschiedene strategische Maßnahmen spezialisiert hat.

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Disaster Recovery

Der Trend ist dahingehend, mehr und mehr Backup – und Replikationsdaten mittels WAN auszulagern. Dazu müssen große Mengen an Informationen zwischen Rechenzentren ausgetauscht werden.

Da das Volumen der Daten und die Distanz zwischen den Betriebsstandorten jedoch ständig steigt, ist mit Hindernissen zu rechnen. Als Folge daraus sehen sich Unternehmen oft gezwungen, die Menge an Backup-Daten zu begrenzen.

Zudem wurden bei einigen der wichtigsten Disaster-Recovery-Maßnahmen, wie der SAN – basierten Replikation, aus Leistungsgründen schon immer festgeschaltete Verbindungen genutzt – das machte die Datensicherung allerdings auch teurer.

Mit der WAN-Optimierung für Rechenzentrumsklassen können Unternehmen nun auch größere Datenmengen über größere Entfernungen übertragen. Zusätzlich können Speicherumgebungen mit anderen Anwendungen zusammen ein WAN nutzen und so die laufenden WAN - Kosten der Unternehmen drastisch senken – oftmals um mehr als 50 Prozent.

Datacenter-Konsolidierung

Um betriebliche Aufwendungen (englisch OPEX für „Operational Expenditure“) und Kosten bei der Gebäudeinstandhaltung zu dezimieren, wird die Anzahl der Rechenzentren, die große Unternehmensnetzwerke versorgen, verringert. Dadurch jedoch vergrößert sich die Entfernung zwischen Nutzer und Information oftmals. Das jedoch kann sich negativ auf die Leistung von Anwendungen auswirken und den kostengünstigen und schnellen Datenaustausch erschweren

WAN-optimierte Rechenzentrumsklassen ermöglichen es dem Betrieb, seine Rechenzentren unternehmerisch am sinnvollsten zu positionieren. Diese Rechenzentren arbeiten oft noch schneller und können selbst geografisch weit verstreute Nutzer durch den Einsatz verschiedener WAN-Verbindungstypen effektiv versorgen.

weiter mit: Virtual Desktop Infrastructure (VDI)

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