Appetit auf Cloud? Die Portion muss passen

Das halbe Dutzend Tipps zum Management hybrider Clouds

| Autor / Redakteur: Wolfram Weber* / Ulrike Ostler

Welche Rolle soll Cloud-Computing spielen? Das Sahnehäubchen? Wie passen die restliche IT und Cloud-Computing zusammen? Die richtigen Portionen gehören zu den Voraussetzungen eines gemeinsamen Managements.
Welche Rolle soll Cloud-Computing spielen? Das Sahnehäubchen? Wie passen die restliche IT und Cloud-Computing zusammen? Die richtigen Portionen gehören zu den Voraussetzungen eines gemeinsamen Managements. (Bild: Ramona Heim/ Fotolia.com)

So allmählich dämmert es auch den Cloud-Enthusiasten: Rein in die Cloud, raus aus der Cloud, Anbieter-Wechsel ist kein Kinderspiel, wenn die Unternehmens-IT mit den externen Ressourcen verknüpft wird. Deshalb wird die Verwaltung hybrider Cloud-Umgebungen für viele Unternehmen zunehmend wichtig.

Diese Bedeutungszunahme des (Hybrid-)Cloud-Managements geschieht auf Grund verschiedener Änderungen am Markt. Zum einen wird der Bedarf an neuen Rechen- und Speichersystemen von Public Cloud-Anbietern bezogen. Zum zweiten besteht ein Kostendruck auf die unternehmenseigene IT. Und zu guter Letzt verändert sich die Art und Weise, wie neuen Applikationen erstellt und betrieben werden, meist als sogenannte „Cloud Native Applications“, Cloud-native Anwendungen. All dies hat Auswirkungen auf die bereitzustellenden Ressourcen und die erforderlichen Management-Werkzeuge.

Im Unternehmen selbst verschmelzen die verschiedenen Silos des Betriebs-Managements. IT-Abteilungen benötigen ein integriertes, analysebasiertes Betriebs-Management für eine schnelle Lösung von Problemen, ein Kapazitäts-Management und eine Überwachung der Servicequalität.

Herkömmliche IT-Management-Tools und -Prozesse sind diesen Anforderungen nicht mehr gewachsen, da diese zumeist isoliert und reaktiv laufen und nicht das nötige Maß an Automatisierung bieten.

Ohne Standardisierung geht gar nichts

Ein Großteil der Unternehmen hat inzwischen eine Standardisierung und Virtualisierung der eigenen Rechenzenten erfolgreich durchgeführt. Wo das nicht der Fall ist, sollte hier zuerst angesetzt werden. Damit können am schnellsten Einsparungen erzielt werden.

Darauf aufbauend müssen Werkzeuge gewählt werden, die neben den internen Ressourcen nahtlos externe Dienste, zum Beispiel „Amazon Web Services“ (AWS), „Microsoft Azure“ oder „VMware vCloud Air“ integrieren. Diese Maßnahmen führen dazu, dass sich die Bereitstellung von neuen Umgebungen drastisch verkürzt, oft von Monaten auf wenige Tage oder gar Minuten.

Werden dabei Self-Service-Portale eingeführt, bedeutet dies für Fachabteilungen meist sogar eine sofortige Verfügbarkeit. Unkontrollierte Selbstbedienung hat aber Nebeneffekte: fehlende Kostentransparenz, explosionsartige Nachfrage nach internen Ressourcen, welche die Infrastruktur im eigen Rechenzentrum an die Grenzen treiben kann.

Um dies zu verhindern, gibt es Werkzeuge, mit denen IT-Professionals frühzeitig gewarnt werden. Gepaart mit einem Rollen- und Genehmigungskonzept, lassen sich so ungewünschte Nebenwirkungen minimieren, ohne den Benutzern ihre Flexibilität zu nehmen.

Inhalt des Artikels:

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  • Seite 2: Der Sechser-Tipp
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