Virtual-Core Customer Cloud der Kamp Netzwerkdienste im Test, Teil 3

Das Gesamturteil: Die Kamp-Virtualisierungssoftware ist spannend

| Autor / Redakteur: Thomas Bär / Ulrike Ostler

Das Zusammenspiel mit FreeNAS

Im Zusammenspiel mit der „FreeNAS“-Software konnten wir zunächst kein Target einbinden, da unsere FreeNAS-Installation anstelle .COM ein .JP in der IQN-Betitelung führt. Dank der Hilfe durch Kamp war dies jedoch machbar.

Eine engere Verzahnung von FreeNAS und Virtual-Core wäre insgesamt wünschenswert. Denn FreeNAS-Systeme kommt in kleineren und mittleren Unternehmen sehr gern als NAS- beziehungsweise iSCSI-Lösungen zum Einsatz.

Auf den eingebundenen Festplatten generiert der Administrator anschließend virtuelle Festplatten für die VMs. Es ist nicht notwendig einer VM die komplette physikalische Festplatte zuzuweisen.

Die erste virtuelle Maschine

Sind die virtuellen Festplatten erst einmal eingebunden trennt den Administrator nur noch die Definition der ersten eigenen virtuellen Maschine von der Inbetriebnahme. Offiziell unterstützt Kamp als VM auf den Servern die Betriebssysteme Windows XP SP3 oder 7 in 32 und 64-Bit, Windows Server 2003/2008, Ubuntu Desktop/Server in den Versionen LTS 8.04 32-Bit, 9.04 64-Bit, 9.10 64-bit und LTS 10.04 64-Bit.

Auch OpenSuse 11.2 64-bit und 11.3 als 64-Bit und 11.3 als 32-Bit Variante auf der Liste. Suse Linux Enterprise 9/10 und OpenSolaris 2009/06 in den 64-Bit Versionen und Freebsd 8.1, OpenBSD 4.7 und Knoppix 6.2 jeweils in der 32-Bit Ausprägung zur Verfügung.

Wer schon einmal mit einer anderen Virtualisierungs-Lösung gearbeitet hat, wird bei Virtual-Core von Kamp keine Schwierigkeiten haben. Der Vorgang verläuft weitgehend identisch ab.

Spezialbehandlung für KVM

Der Hypervisor KVM erfordert jedoch keine Einbindung von zusätzlichen Treibern oder Integrationsdienste für die Virtualisierung, wie es beispielsweise VMware, Microsoft oder Parallels praktizieren. Die virtualisierte Hardware ist von allen unterstützen Betriebssystemen als native Plattform direkt nutzbar.

Im Test richteten wir Ubuntu, Windows XP und Windows Server 2003 ohne erkennbare Probleme ein. Während der Installation greift der Administrator über einen integrierten VNC-Dienst direkt auf die virtuellen Maschinen zu.

Installations-Datenträger kann der Administrator entweder physikalisch in das CD/DVD-Laufwerk des Host-Systems einlegen oder per NFS-Share über das lokale Netzwerk zur Verfügung stellen. Im Test wählten wir den einfachsten Weg über das lokale Laufwerk.

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