Virtual-Core Customer Cloud der Kamp Netzwerkdienste im Test, Teil 3

Das Gesamturteil: Die Kamp-Virtualisierungssoftware ist spannend

| Autor / Redakteur: Thomas Bär / Ulrike Ostler

Die Schritte nach dem Booten

Nach dem Boot-Vorgang zeigt der Bildschirm des Servers lediglich einige Stamminformationen wie die Laufzeit der Maschine, IP-Daten und Versionsinfos an. Wenige Sekunden nachdem das Info-Bild erscheint, baut sich der so genannte Admin-Link zum Verwaltungssystem bei Kamp auf.

Sollte der Admin-Link einmal verloren gehen, liefen die virtuellen Maschinen im Test davon unbeeindruckt weiter und ließen sich auch lokal per RDP oder SSH erreichen. Die Konfiguration der Virtual-Core-Installation und die Erstellung von virtuellen Maschinen werden ausschließlich über das Web-Interface über die Adresse bei Kamp vorgenommen.

Erst zum jetzigen Zeitpunkt wird dem Benutzer bewusst, dass die Virtual-Core Host Server auf Basis von Ubuntu 10.04.3 LTS ausschließlich als Live-System im Arbeitsspeicher läuft. Bisher wurde kein einziges Bit auf eine lokale Festplatte geschrieben.

Die Zugriffsdaten bleiben bei Kamp

Informationen wie Zugriffs-Daten oder Benutzernamen werden ausschließlich zentral bei Kamp abgelegt. Verfügt der IT-Systembetreuer über verschiedene Standorte mit Installation der Software, muss er sich um derlei Details somit keine Sorgen machen.

Die Einbindung und Vorbereitung der lokalen Festplatten oder der iSCSI-Targets als Storage Devices ist der nächste Schritt im Assistenten-Menü. Die Vorgehensweise erklärt sich dabei beinahe von selbst.

Über einen Klick auf den Namen des „Datacenter“ gelangt der Benutzer in das Menü „Storage“. Hier stehen die lokal angebundenen Festplatten des Servers zur Auswahl. ISCSI-Festplatten werden über die IP-Adresse angesprochen. Sofern eine CHAP-Authentifizierung eingerichtet ist, muss der Benutzer diese Anmelde-Daten ebenfalls eingeben.

weiter mit: Das Zusammenspiel mit FreeNAS

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