Solarwinds erweitert Systemportfolio

Das einheitliche Infrastruktur-Management

| Autor / Redakteur: Bernhard Lück / Andreas Donner

Der Server Configuration Monitor bietet einen Überblick über Änderungen bei Windows-Servern und -Anwendungen.
Der Server Configuration Monitor bietet einen Überblick über Änderungen bei Windows-Servern und -Anwendungen. (Bild: SolarWinds)

Technikexperten sollen mit dem neuen Server Configuration Monitor sowie den überarbeiteten Solarwinds-Produkten „Server & Application Monitor“, „Virtualization Manager“ und „Storage Resource Monitor“ Leistungsprobleme schneller identifizieren und sämtliche Korrelationen erkennen können.

Solarwinds zielt mit den Aktualisierungen des Portfolios darauf ab, eine einheitliche Plattform zu schaffen, um IT-Experten bei der Überwachung, dem Mapping und dem Aufspüren von Leistungsproblemen einen besseren Gesamtüberblick bieten zu können.

Server Configuration Monitor (SCM) 1.0

SCM 1.0 basiert Solarwinds zufolge auf der „Orion“-Plattform, einer modularen, skalierbaren, einheitlichen Monitoring-Architektur. Die erste Generation von SCM biete einen Überblick über Konfigurationsänderungen bei Windows-Servern und -Anwendungen. Mit SCM könne man Änderungen auf Knoten schnell erkennen, anpassbare Berichte erstellen, Warnmeldungen ausgeben lassen und Leistungskorrelationen durchführen.

SCM könne in das „Perfstack“-Dashboard von Solarwinds integriert werden. Technikexperten hätten somit einen direkten Vergleich, wie Konfigurationseinstellungen die Gesamtleistungsmessdaten von Anwendungen beeinflussen. Durch die funktionsübergreifende Zusammenarbeit ließen sich Probleme schneller beheben, und IT-Teams könnten die Daten aus mehreren Quellen visuell korrelieren. Außerdem seien mit SCM Änderungen an Anwendungen und Systemen verifizierbar, zum Beispiel unbefugte Änderungen an standardmäßigen Server-Konfigurationen.

Server & Application Monitor (SAM) 6.7

SAM biete End-to-End-Sichtbarkeit und Leistungsüberwachung für Server und Anwendungen. Dies geschehe mithilfe von agentengestützten und agentenfreien Technologien über mehrere Rechenzentren, Remote-Standorte und die Cloud hinweg. Die Version 6.7 unterstütze nun die Container-Überwachung für Docker, Kubernetes und Mesos und könne bei der Fehlerbehebung für containerbasierte Anwendungen und Workloads behilflich sein, um die Überwachung und Fehlerbehebung in DevOps-Umgebungen zu verbessern.

Virtualization Manager (VMAN) 8.3

VMAN 8.3 ermögliche Benutzern das Einsehen und Überwachen von „VMware Software Defined Storage“ (vSAN) neben der Virtualisierungsleistung über dieselbe Konsole. Zudem könnten Kunden Empfehlungen nutzen, um sich bei der Optimierung nicht auf Mutmaßungen verlassen zu müssen, und modellhafte Kapazitätsplanungsszenarien für aktuelle und zukünftige Workloads einsetzen.

Die Integration in die Orion-Plattform biete umfassendere Einblicke in die Virtualisierung, ausführlichere Infrastrukturberichte, Warnmeldungen, stapelübergreifende Leistungsdaten und Messwerte sowie ein verbessertes Virtualisierungsmanagement.

Storage Resource Monitor (SRM) 6.7

Solarwinds zufolge unterstützt SRM 6.7 nun auch „Oceanstor“- und „Dorado“-Geräte von Huawei sowie Dell EMC Isilon und Netapp. Damit ermögliche SRM die Ressourcenüberwachung für eine breitere Palette an Infrastrukturen in herstellerunabhängigen Umgebungen.

Die Integration von SRM-Daten in andere Solarwinds-Produkte – darunter Virtualization Manager (VMAN) und Server & Application Monitor (SAM) – über die Orion-Plattform ermögliche das End-to-End-Mapping von Beziehungen, von Anwendungen und Virtualisierung bis hin zum Speicher.

Einheitliche Infrastrukturüberwachung

Obwohl die IT-Teams von heute für die Verwaltung immer komplexerer und verteilterer Umgebungen verantwortlich seien, würden viele das Mapping ihrer Umgebungen und deren Abhängigkeiten noch immer manuell erledigen – eine zeitaufwendige Aufgabe, die schnell zu veralteten Ergebnissen führe. Mit Solarwinds „Intelligent Orion Maps“ auf Basis der Orion-Plattform sei manuelles Mapping überflüssig.

Benutzer könnten benutzerdefinierte und logische kontextbezogene Karten nahezu in Echtzeit erstellen und einsehen. Intelligent Orion Maps helfe Technikexperten bei der Problembehandlung. Mit wenigen Klicks sei es möglich, Anwendungs- und Infrastrukturabhängigkeiten abzurufen und Empfehlungen zu Virtualisierungsplattformen in kontextabhängigen Anwendungsgruppen anzusehen.

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